
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Pirmasens – Schon für den Mittwoch wurde dem Landesimpfzentrum in Pirmasens kurzfristig der Zugriff auf vergebene Impftermine von der Impfkoordinationsstelle in Mainz freigeschaltet.
Wie dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie von Landrätin Dr. Susanne Ganster und Oberbürgermeister Markus Zwick vorgeschlagen, können ab sofort bereits vereinbarte Termine vom Landesimpfzentrum selbst vorgezogen werden. Positiv bewerten Ganster und Zwick, dass das Land so schnell auf die Kritik reagiert und Terminslots geöffnet hat und man im Impfzentrum noch am gleichen Tag reagieren konnte.
„Die Vorverlegung in noch offene Zeitfenster erfolgt dabei streng nach der Priorisierungsgruppe und dem Anmeldezeitpunkt, also der Dauer, seit der ein Termin bereits bestätigt wurde“, so Ganster und Zwick. Auf diese Art wurde die für das Sonderkontingent in der letzten Woche angesetzte Sonderschicht am Mittwoch bis 20 Uhr nahezu vollständig aufgefüllt. Am 21. April wurden 695 Personen geimpft. Auch der Donnerstag mit der ebenfalls um zwei Stunden verlängerten Schicht wird durch eigenständige Umplanung aufgefüllt. Gleiches gilt für die Folgewoche, die nun annährend ausgebucht ist.
„Für die MitarbeiterInnen des Landesimpfzentrums bedeutet dies Mehraufwand, der gegebenenfalls durch den Einsatz der eigenen Hotline mitaufgefangen werden soll.“ Um das Tempo aufrechtzuerhalten, sollten die, die ihren Termin nicht im Impfzentrum wahrnehmen wollen, rechtzeitig absagen. Wer beispielsweise nach einer Terminbestätigung doch die Impfung beim Hausarzt wählt oder aus anderen Gründen weiß, dass er den Termin nicht wahrnehmen wird, soll unter 0800 57 58 100 telefonisch oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de seinen Termin im Landesimpfzentrum stornieren.
Rund die Hälfte der Landesimpfzentren in Rheinland-Pfalz impfen an sieben Tagen in der Woche. Pirmasens gehört seit Wochen dazu und bietet wöchentlich mehr als 4.000 Impftermine an.
Die Gebietschefs können nachvollziehen, wenn Impfwillige den vielleicht auch kürzeren Weg zum vertrauten Hausarzt wählen. Auch wenn sie damit in Kauf nehmen, dass sie dadurch erst zu einem späteren Zeitpunkt geimpft werden können. Aus diesem Grund im Impfzentrum nicht abgesagte Termine verzögern allerdings das Impftempo insgesamt.
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