
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Bad Dürkheim. Das Impfzentrum Bad Dürkheim bittet alle Menschen, die bereits auf anderem Wege geimpft wurden, aber noch beim Land für einen Impftermin registriert sind, diesen zu stornieren.
„Wir merken in den letzten Tagen, dass vermehrt Personen nicht zu ihrem Termin erscheinen oder ihn erst sehr kurzfristig absagen“, sagt Impfzentrumskoordinator Arno Fickus.
„Für diese Fälle wird auf die Warteliste des Landes zugegriffen und Personen, denen noch kein Termin zugeteilt wurde, kurzfristig angerufen. Doch auch hier stellen wir fest, dass diese häufig schon geimpft wurden.“
Es war bisher dennoch immer möglich, Termine neu zu besetzen – es musste kein Impfstoff entsorgt werden. Dennoch bedeuten die Telefonate einen hohen Mehraufwand für die Mitarbeiter im Impfzentrum.
„Es betrifft inzwischen rund 20 Prozent der Termine pro Tag, die nicht oder zu kurzfristig abgesagt werden“, sagt Fickus. „Wenn dann beim Abtelefonieren der Warteliste auch viele Menschen keinen Bedarf haben, ist die Arbeit enorm.“
Wird ein Termin korrekt und frühzeitig beim Land abgesagt, wird der Termin automatisch neu besetzt. Wichtig ist auch: Selbst wer noch keinen Termin bekommen hat, aber sich beim Land registriert hatte, sollte diese Registrierung zurücknehmen, wenn er bereits auf anderem Wege geimpft wurde.
Dies ist ebenfalls auf der Homepage des Landes (https://impftermin.rlp.de/) möglich.
„Viele warten mit der Absage, bis sie einen Termin haben. Aber so erscheinen sie noch auf der Warteliste“, erklärt Fickus. Darum sollte man sich sofort nach einer Impfung an anderer Stelle auf der Homepage des Landes abmelden, auch wenn noch kein Termin zugeteilt wurde.
Auch wer seine Erst-Impfung im Impfzentrum erhalten habe, die Zweit-Impfung aber zum Beispiel beim Hausarzt, sollte bitte den Termin für die Zweit-Impfung beim Land stornieren.
Die Abmeldung wurde mittlerweile vom Land vereinfacht. Bisher wurden leider auch Personen, die sich abgemeldet hatten, nicht aus dem System genommen, weil die Technik eine zusätzliche Bestätigung forderte, die viele übersehen haben. Laut Information des Landes wurde hier mittlerweile nachgebessert.

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