Landau- Am Freitag hat es in und um Landau eine wilde Verfolgungsjagd der Polizei mit einem flüchtigen Subaru-Fahrer gegeben.
Das Auto sollte auf der B10 in Höhe der Ausfahrt Landau-Mitte wegen eines Verkehrsverstoßes kontrolliert werden. Plötzlich fuhr der Fahrer in einen Feldweg und beschleunigte auf knapp 100 Stundenkilometer. Die Polizei schaltete Blaulicht und Martinshorn ein und nahm die Verfolgung auf.
Der Fahrer raste über Feldwege Richtung Queich und am Fluss entlang nach Landau-Godramstein. Mehrere Fußgänger und Fahrradfahrer wurden laut Polizei durch den Subaru-Fahrer gefährdet. Am Ende des Wegs fuhr er in die Bahnhofstraße und mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Landau-Arzheim. Dort gefährdete er weitere Verkehrsteilnehmer.
Vor Arzheim bog der Flüchtige in einen Feldweg ab. Die Polizeistreife folgte – die Jagd ging weiter durch die Weinberge. Dort wurde sie aber bald abgebrochen, da es laut Polizei zu gefährlich war, bei geringer Sichtweite mit über 100 Stundenkilometern durch die Wingerten zu fahren.
Eine andere Streife verfolgte den Subaru erneut bei Ranschbach, konnte aber ebenfalls nicht durch die Weinberge folgen. Die Verfolgung wurde wieder abgebrochen, um nicht noch mehr Personen zu gefährden.
Das Kennzeichen des Subaru, SÜW – ZU 111, ist zur Zeit gar nicht ausgegeben, teilte die Polizei weiter mit. Wie der Fahrer an die Kennzeichen kam, ist nicht bekannt.
Mehrere Strafverfahren wurden gegen den unbekannten Fahrer eingeleitet. Er wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa Mitte 20, schwarze Haare, möglicherweise asiatische Gesichtszüge.
Wer von dem Subrau-Fahrer gefährdet wurde und/oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Edenkoben unter der Rufnummer 06323/955-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden. (red/pol)

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@ Polizeiinspektion Edenkoben:
Nimmt euch mal Fahrtraining bei Walter Röhrl. Er zeigt euch sicher gerne wie man zügig durch Weinberge fahren kann.
Bis dahin ruhigen Dienst.
Der Fahrer raste über Feldwege Richtung Queich und am Fluss entlang nach Landau-Godramstein. Mehrere Fußgänger und Fahrradfahrer wurden laut Polizei durch den Subaru-Fahrer gefährdet.
Und die Polizei rast hinterher und gefährdet niemanden.
Grottenschlechte Polizeiarbeit!