Sonntag, 21. April 2019

Landau: Kulinarische Völkerverständigung zwischen Norddeutschland und der Pfalz – Grünkohlessen mit Pinkel

17. Januar 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau

Pfarrer Wienecke, selbst ein „Nordlicht“ freut sich auf viele „Mitesser“.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. Ein plattdeutsches Grünkohlessen in der Pfalzmetropole, geht das?  Nicht jeder mag das typisch norddeutsche Gericht aus Friesenpalme, Kartoffeln, Pinkel, Bregenwurst und dergleichen.

Aber ein paar Unverwegene, seit langem in der Pfalz beheimatete ehemalige Flachländler wollen das ausprobieren und laden dazu herzlich ein: Freitag, 22. Februar um 18 Uhr im Clubhaus des cbf-Landau, Münchener Straße 5.

Gastgeber ist die Katharinengemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).
Geboren wurde die Idee im Anschluss an den letzten Gottesdienst „up Platt“ Anfang September in der Katharinenkapelle.

„Wissen Sie, ob hier noch jemand aus dem Oldenburger Land ist?“, wurde Pfarrer Jürgen Wienecke gefragt. „Ich würde so gerne mal wieder richtigen Grünkohl essen mit echtem Ammerländer Pinkel.“ Er wusste jemanden und vernetzte die Interessenten miteinander. Bald darauf wurde überlegt und geplant, ein passender Termin und ein entsprechender Ort gefunden.

Wer sich dafür interessiert oder sich für das „defftig Gröönkol-Ääten“ anmelden möchte, melde sich bitte bei Pfarrer Jürgen Wienecke: Tel.: 06341/930892; eMail: landau@selk.de. Anmeldeschluss ist der 28. Januar. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Die Vorbereitungsgruppe plant mit einem Kostenbeitrag von 15 Euro pro Person, zuzügl. Getränke. Im kleinen Rahmenprogramm gibt es Geschichten und Gedichte „up Platt“ – natürlich mit Übersetzung für alle, die diese Sprachfamilie nicht als Muttersprache mitbekommen haben.

Übrigens: Im Norden streitet man sich permanent, was besser schmeckt: Bregenwurst oder Pinkel. Also gibt es beide Wurstspezialitäten: original Ammerländer Pinkel, der vor allem in Nordwestdeutschland gegessen wird, und echte Heide-Bregenwurst, die Nordostdeutschland beliebter ist.

Und das in der Pfalz: ein echter Beitrag zur kulinarischen Völkerverständigung. (red)

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