
Typisch Amsterdam: Idylle in den Grachten.
Foto: Flickr Amsterdam, Grachtenidylle Simone Richter CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Aufgrund der Nähe zu Deutschland sind die Niederlande ein beliebtes Ziel für einen Kurzurlaub, allem voran die Hauptstadt Amsterdam. Mit über 60 Museen hat Amsterdam die höchste Museumsdichte weltweit, doch die Stadt bietet auch sonst viele Freizeitmöglichkeiten.
Nicht umsonst wird Amsterdam das „Venedig des Nordens“ genannt – insgesamt 165 Grachten warten darauf, erkundet zu werden. Um den Stadtkern herum liegt der sogenannte Amsterdamer Grachtengürtel, der seit dem 1. August 2010 sogar zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Vier ringförmig angelegte Grachten sind durch viele kleine Zwischengrachten verbunden und erlauben somit auch Fremden eine leichte Orientierung.
Bei einer Grachtenfahrt hat man einen guten Blick auf die Architektur Amsterdams, zum Beispiel auf die schiefen Häuser am Ufer. Die Wasserstraßen kann man aber nicht nur hautnah bei einer Grachtenfahrt erkunden. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Hotels, die in direkter Nähe zu den Wassergräben liegen. So hat man direkt nach dem Aufwachen eine tolle Aussicht auf das Wasser.
Amsterdam ist außerdem bekannt für seine zahlreichen Märkte. Eine der größten Attraktionen ist der schwimmende Blumenmarkt, der sich auf der Singel-Gracht befindet. Schon seit 1862 gibt es den Bloemenmarkt, wie ihn die Niederländer nennen. Neben Blumen findet man hier auch Souvenirs, Pflanzensamen, Gartengeräte und Pflanzentöpfe.
Ein Highlight für Bücher- und Kunstliebhaber sind die Märkte auf dem Spui. Der Platz befindet sich in der Nähe der Einkaufsmeile Kalverstraat und verwandelt sich regelmäßig in ein literarisches und künstlerisches Zentrum. Hier kann man Unikate direkt vom Künstler erwerben oder nach literarischen Schätzen suchen. Auch in der Umgebung gibt es einiges zu entdecken, weshalb sich der Spui gut als Ausgangspunkt für Shoppingtouren eignet.
Nur knapp zwanzig Kilometer westlich von Amsterdam liegt die Stadt Haarlem, in deren Nähe man ein tolles Naturspektakel beobachten kann: Nördlich und südlich von Haarlem gibt es riesige Blumenzwiebelfelder, die sich im Frühjahr in ein Meer aus Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokussen verwandeln und hunderttausende Touristen anlocken.
Mit dem Sprinter geht es von Amsterdam Centraal innerhalb einer Viertelstunde nach Haarlem. Dort mietet man sich am besten ein Fahrrad, denn die Felder liegen etwas außerhalb der Stadt.
Als Einstimmung kann man im Amsterdamer Viertel Jordaan das Tulpenmuseum besichtigen. Dort erfährt man nicht nur, wie die Tulpe als Blumenzwiebel nach Europa kam, sondern lernt auch etwas über ihre Bedeutung für das Goldene Zeitalter der Niederlande.
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