Montag, 21. Oktober 2019

Kriminelles Geschäftsmodell: Frontex rechnet mit neuer Hauptroute über Spanien

7. Juli 2018 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Gibraltar.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Warschau – Frontex-Direktor Fabrice Leggeri hat vor einer neuen Hauptroute für Migranten nach Europa gewarnt.

„Wenn Sie mich fragen, was meine größte Sorge derzeit ist: Dann sage ich Spanien“, erklärte der Franzose der „Welt am Sonntag“.

Im Juni habe man im westlichen Mittelmeer etwa 6.000 irreguläre Grenzübertritte aus Afrika gezählt. „Wenn die Zahlen dort so steigen wie zuletzt, wird sich dieser Weg zum wichtigsten entwickeln“, sagte Leggeri.

Bei etwa der Hälfte dieser Menschen handele es sich um Marokkaner, die anderen stammten aus Westafrika.

Nach Angaben von Frontex würde Migranten im Transitland Niger seit ein paar Monaten ein alternatives Angebot zur Weiterreise nach Libyen gemacht: jener Weg über Marokko nach Europa.

Leggeri sprach sich dafür aus, die Pläne für internationale Unterkünfte in Afrika voranzutreiben, damit niemand mehr davon ausgehen könne, dass er nach seiner Rettung nach Europa gebracht wird: „Wenn es diesen Automatismus nicht mehr gibt, können wir das kriminelle Geschäftsmodell erfolgreich bekämpfen“, sagte Leggeri über die Zentren, in die Geretteten zurückgebracht werden könnten. (dts Nachrichtenagentur) 

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Zu den Kommentaren

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

2 Kommentare auf "Kriminelles Geschäftsmodell: Frontex rechnet mit neuer Hauptroute über Spanien"

  1. Kai Schnabel sagt:

    Meldung:
    „Spaniens Regierungschef Sánchez nimmt die Migranten des Rettungsschiffes „Aquarius“ auf – und erntet Lob. Mit dieser Entscheidung will er sich auch von seinem konservativen Vorgänger absetzen“
    Das Problem ist, daß „Papa Sanchez“ für diese eingeladenen Migranten nicht finanziell einstehen muss. Die lassen sich in Spanien einfach nicht registrieren und ziehen, über Frankreich, nach Deutschland weiter. Hier stellen sie dann den Asylantrag und werden bis an ihr Lebensende vom deutschen Steuerzahler und den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen versorgt. Nach einer Weile kommt dann noch die Familienzusammenführung nach. In Deutschland will uns dieses Schwarz/Rot/Grüne Politik- u. Medienkomplott weismachen, daß wir, entgegen der Mehrheitsmeinung, niemand zurückweisen dürfen.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Ja und nachdem Spanien jetzt diese merkelähnliche-links-gutmenschige Regierung hat, die alle Tore öffnet, ist ja logisch dass jetzt alle nach Spanien wollen, von da aus natürlich weiter nach Vollversorgungs-Deutschland.
    Denn in Spanien gibt es nach kürzester Zeit keine Unterstützung mehr für all die illegalen Migranten.

Schreibe einen Kommentar

Beachten Sie unsere Kommentarregeln! (Hier klicken)

Die maximale Textlänge beträgt 800 Zeichen.
Links sind künftig in den Kommentaren nicht mehr gestattet.

Pfalz-Express ist keine Plattform für Beleidigungen, Anschuldigungen und falsche Tatsachenbehauptungen. Wir ersuchen um sachliche und themenrelavante Beiträge. Unterlassen Sie Beleidigungen, Aufforderung zu Straftaten, Unterstellungen, Anschuldigungen oder allgemeine Verunglimpfung von Personen oder Gruppen!

Ihr Pfalz-Express-Team

Directory powered by Business Directory Plugin