Germersheim – Die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtags Rheinland-Pfalz, Barbara Schleicher-Rothmund, wurde auf dem Parteitag des SPD-Kreisverbands Germersheim in Wörth als Vorsitzende wiedergewählt.
Ihr stehen Gustav Freye aus Schwegenheim und Benjamin Engelhardt aus Freckenfeld als Stellvertreter zur Seite.
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2013 brachte Schleicher-Rothmund ihre Freude zum Ausdruck, dass die Interessen der Südpfalz wieder vom einem SPD-Abgeordneten (Thomas Hitschler) im Bundestag vertreten würden.
Kritik gab es von der Vorsitzenden für die AfD und den Ersten Kreisbegeordneten Dietmar Seefeldt. So bezeichnete Schleicher-Rothmund den AfD-Fraktionsvorsitzenden Heiko Wildberg als „politischen Wendehals“, nachdem er bereits Mitglied bei der CDU und den Grünen gewesen sei.
Seefeldt warf sie einen Interessenkonflikt vor: „Herr Seefeldt beschließt als CDU-Fraktionsvorsitzender zum Beispiel über die Schulentwicklungspläne an der Südlichen Weinstraße und entscheidet gleichzeitig über die Schulentwicklung im Kreis Germersheim. Offensichtlicher kann man die Interessenskollision nicht beschreiben.“
Auch Uwe Schwind, seines Zeichens Verbandsbürgermeister von Jockgrim, beanstandete in seinem Bericht von der SPD-Kreistagsfraktion den Vorstand des Landkreises. Jenem fehle eine klare soziale Perspektive, seitdem die SPD dort nicht mehr vertreten sei, so Schwind.
Als Vorsitzender des Juso-Kreisverbands Germersheim lobte Benjamin Engelhardt unter anderem den Einsatz der Jusos beim Ausbau der Transparenz von Politik im Landkreis, während Klaus Böhm auf die Aktivitäten der AG 60plus einging.
Der Kreisparteitag verabschiedete zudem eine Resolution für Toleranz, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Darin sehe sich die SPD in einer langen „Tradition der Weltoffenheit, der bewussten Überwindung von althergebrachten Vorurteilen und Grenzen“.
Gerade in der Grenzregion Südpfalz seien diese positiven Entwicklungen aufgrund des beharrlichen Einsatzes vieler Bürger und Politiker wie Kurt Beck oder des Elsässers Adrien Zeller spürbar, hieß es.
Als neue Schatzmeisterin wählte der Parteitag Stephanie Wagner (Rülzheim), als neuen Schriftführer Julian Martin (Jockgrim). Revisoren sind Ursula Küfner (Germersheim) und Klaus Weiß (Zeiskam).
Als weitere Mitglieder des neuen SPD-Kreisvorstandes wurden gewählt: Georg Biehler (Bellheim), Klaus Böhm (Kandel), Arnika Eck (Neuburg), Peter Goldschmidt (Schwegenheim), Volker Isemann (Jockgrim), Dennis Nitsche (Wörth), Reinhard Scherrer (Berg) und Ziya Yüksel (Kuhardt). (red)
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Sicher meint Frau Schleicher-Rothmund, dass die Interessen der Südpfalz „auch“ wieder von einem Abgeordneten der SPD vertreten werden. Den Wahlkreis vertritt als direkt gewählter Abgeordneter ja bereits seit 2009 Dr. Thomas Gebhart von der CDU, außerdem ist die Südpfalz seit 2011 auch durch Dr. Tobias Lindner von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag vertreten.
Alles falsch,
Frau Minus-Bindestrich vertritt vorrangig nur Frauen, da sie im FeministInnen-Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung und Männerbenachteiligung ist.
http://www.landtag.rlp.de/icc/Internet-DE/nav/54e/54e5049c-3748-1131-93b8-d704086d35f8&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000040&abgeordnete=true&NewMode=true.htm
Feminismus abschaffen.
Außer Kuschelopposition (Herr Schwind muß sich ja jedesmal beim Landrat entschuldigen, wenn er mal das Wort ergreift), großen Worthülsen und Multikulti-Lobby haben die Genossen nichts mehr zu bieten. Und sieht man sich die Vita solcher Aushängeschilder wie Thomas Hitschler an – Kreißsaal – Hörsaal – Plenarsaal – oder dem Quoten-Migranten Yüksel, dann sind die Genossen nach Kurt Beck sowieso nur noch auf dem absteigenden Ast.