Karlsruhe – Nach einer Verpuffung mit anschließendem Brand am Freitagabend in einem Mehrfamilienhaus in Karlsruhe-Wolfartsweier sind in der Wohnung zwei Erwachsene und zwei Kinder tot entdeckt worden.
Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Die Identifizierung der Personen und die Ermittlungen nach der genauen Todesursache sowie den Hintergründen des Geschehens laufen noch auf Hochtouren. Nach dem gegenwärtigen Stand vermuten die Ermittlungsbehörden eine Familientragödie.
Die Polizei wurde am Freitagabend kurz nach 20.15 Uhr von einer Bekannten der Opfer in die Albert-Einstein-Straße gerufen, weil die besorgte Frau die Bewohner der im 2. Obergeschoss gelegenen Wohnung nicht erreichen konnte.
Unmittelbar nach Eintreffen der Beamten kam es in der Wohnung zu einer explosionsartigen Verpuffung und anschließend unter starker Rauchentwicklung zu einem Feuer. Die Druckwelle der Detonation war derart stark, dass der Glaskörper eines zur Wohnung gehörenden Erkers weggesprengt wurde.
Als kurz darauf Feuerwehrleute die Räume mit schwerem Atemschutz betraten, stießen sie auf die leblosen Körper. Jede Hilfe kam zu spät.
Die Feuerwehren konnten die Flammen rasch ersticken und dabei auch ein Übergreifen auf die sieben weiteren Wohnungen im Hause verhindern.
Deren Bewohner, die sich allesamt unversehrt in Sicherheit gebracht hatten, konnten nach Freigabe durch die Feuerwehr im Laufe des Samstagvormittages in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bereits in der Nacht nahmen Angehörige der Kriminaltechnik Brandsachverständige die Spurensicherung in der Wohnung auf.
Das Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg hat ebenfalls Untersuchungen aufgenommen. Dabei sollen sowohl zweifelsfrei die Identitäten als auch die genauen Todesursachen geklärt werden.
Noch steht nicht fest. ob die Toten durch die Verpuffung ums Leben kamen oder schon vorher durch Gewalteinwirkung starben. Ob alle Toten zu derselben Familie gehören , ist ebenfalls noch nicht vollständig geklärt.
Entsprechende Obduktionen sind für Montag vorgesehen.
(ots/red)

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