Samstag, 05. Dezember 2020

CDU Karlsruhe-Südweststadt : IKEA in Karlsruhe: Verkehr muss entzerrt werden – auch Grundlage für zweite Rheinbrücke

11. Juli 2014 | Kategorie: Nordbaden, Politik regional

Marco Wagner, Vorsitzender der CDU Karlsruhe-Südweststadt:“ Verantwortliches Handeln des Landes im Sinne der Region.“
Foto: v. privat

Karlsruhe – Der CDU-Ortsverband Südweststadt informierte sich mit zusammen mit Bürgern beim Regionalverband Mittlerer Oberrhein über die Ansiedlung von IKEA in Karlsruhe und aktuelle regionalplanerische Themen. Im Gespräch mit Verbandsdirektor Gerd Hager wurde auch die Verkehrssituation in der Region diskutiert.

„Die Ansiedlung von IKEA könnte als Blaupause für die zukünftige Diskussion um die zweite Rheinbrücke dienen. Durch einen sachorientierter Austausch zwischen dem RVMO, den Städten und Gemeinden im Stadt- und Landkreis und die Rückbesinnung Karlsruhes auf ihre Rolle als verlässliche Partnerin, mit Verantwortung als Oberzentrum, kann die Grundlage für einen Bau der zweiten Rheinbrücke geschaffen werden“, erklärt der Vorsitzende der CDU Südweststadt, Marco Wagner.

Es sei bei der Diskussion über entlastende Verkehrslenkungsmaßnahmen im Rahmen der IKEA-Siedlung nochmals deutlich geworden, dass der regionale und überregionale und Verkehr in der Region „entzerrt“ werden müsse.

„Wir begrüßen die Anmeldung der Querspange zwischen der zweiten Rheinbrücke und der B36 zum Bundesverkehrswegeplan ausdrücklich. Durch den Lückenschluss kann der überregionale und regionale Verkehr entflochten und Karlsruhe nachhaltig vom Verkehr entlastet werden. Jetzt sollte zeitnah erneut die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens geprüft werden“, betont Marco Wagner.

Unerlässlich sei zudem ein verantwortliches Handeln des Landes im Sinne der Region. Er deutet die Anmeldung des Lückenschlusses zum Bundesverkehrswegeplan durch das Land als „erstes positives Zeichen“, dass bei diesem die Bedeutung des wichtigen Infrastrukturprojekts für die Region „langsam verstanden werde“, wenngleich der bisherige Zeitverlust von „mehreren Jahren“ nicht mehr aufgeholte werden könne.

Der Ortsverbandvorsitzende erinnert an die Diskussionen im Karlsruher Gemeinderat am 24.Mai 2011, in der auf Antrag der SPD-Fraktion der Gemeinderat sich entgegen der Stimmen der CDU-Gemeinderatsfraktion für den Verzicht auf weitere Planungen zum Anschluss der zweiten Rheinbrücke an die B36 ausgesprochen habe. (red)

 

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