
Erst im letzten Jahr starben etwa 200 Menschen bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Italien zu kommen.
Foto: Santomo Pello
Rom – Die italienische Marine hat in den vergangenen beiden Tagen 4.000 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet, die mit seeuntüchtigen Booten unterwegs gewesen waren.
Neben der italienischen Marine nahmen auch Handelsschiffe die Flüchtlinge, die von Afrika aus in See stachen, an Bord, wie Italiens Innenminister Angelino Alfano in Rom erklärte. „Die Ankunft von Booten reißt nicht ab und der Notstand wird immer größer“, sagte Alfano.
Seit Jahresanfang sind bereits mehr als 15.000 Flüchtlinge nach Italien gekommen. Insbesondere Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegs-Land Syrien sowie Menschen aus Libyen suchen Zuflucht in Europa. (dts Nachrichtenagentur)

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