Würzburg – Nach der Attacke eines 17-jährigen Afghanen in einem Regionalzug bei Würzburg hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ ein Drohvideo veröffentlicht, das von dem jungen Mann aufgenommen wurde.
Über die Authentizität könnten zunächst aber keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Das Video wurde über eine Internetseite verbreitet, die der Terrororganisation offensichtlich nahesteht. Wenn es echt ist, würde dies für einen Kontakt zwischen dem Attentäter und dem IS sprechen.
Zuvor hatte Bayerns Innenminister Herrmann noch gesagt, es gebe keine Indizien für eine Verbindung zu der Terrororganisation.
Das Video wurde über die „Amaq News Agency“ ausgestrahlt, ein Sprachrohr für die Propaganda des Islamischen Staats.
Der junge Mann spricht Pashtu mit einem Messer in der Hand. „Ihr kommt in unsere Länder, um unsere Männer, Frauen und Kinder zu töten. (…) So Gott will, werdet ihr in jeder Straße, in jedem Dorf, in jeder Stadt und auf jedem Flughafen angegriffen“, sagte er unter anderem.
Die „Bild“ hat das Video veröffentlicht: Zur Weiterleitung hier klicken.
Bei dem Vorfall am Montagabend waren fünf Reisende mit einem Messer und einer Axt verletzt worden, vier davon schwer. Der 17-Jährige war später von der Polizei erschossen worden. Im Zimmer des Attentäters bei einer Pflegefamilie entdeckten die Ermittler eine selbst gemachte Fahne des „Islamischen Staats“ (IS).
Auch soll er bei der Attacke „Allahu akbar“, übersetzt „Gott ist groß“, gerufen haben. (dts Nachrichtenagentur)

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„Allahu akbar“, übersetzt „Gott ist GRÖSSER!“ …. als alle anderen dahergelaufenen Götter.
Könnte man wissen.
Der ist doch keine 17.. der ist höchstens 14 !
So ein freundlicher, junger Mann mit solch einem sypathischem Auftreten.