
Das Storchennest wird fachlich vorbereitet.
Fotos: über Stadt Hagenbach
Hagenbach – „Die ersten Störche wurden schon gesichtet“, berichtet Beate Mühlhoff vom Pfälzer Storchenzentrum. Besonders die Altstörche kommen schon zurück und bereiten wieder ihr altes Nest für die neue Brut.
Da wurde es Zeit für Reparatur und Ersatz des Hagenbacher Storchennests beim Baggersee Willersinn, nachdem sich bei der Beringung der Jungen letztes Jahr zeigte, dass der Baum sehr morsch war.
Die Pfalzwerke haben nun einen zehn Meter hohen Metallmast spendiert, und samt Nest – etwas versetzt zum alten Brutplatz – aufgestellt. „Eine großzügige Geste und eine recht aufwändige Aktion“ freut sich Siegfried Strobel, der das erste Nest vor 6 Jahren installierte.
Er weiß sehr wohl, dass bei den Störchen mittlerweile Wohnungsnot droht und hofft auf die Rückkehr seines Storchenpaars. Er ist natürlich auch gespannt, mit welcher Partnerin „sein“ Storch dieses Jahr kommt, denn obwohl Störche in treuer Partnerschaft leben, hatte der Hagenbacher Storch letztes Jahr eine Partnerin aus Eggenstein und das Jahr zuvor eine Dame aus Blankenloch dabei. „Eindeutige Liebe zu badischen Frauen“.
Der Hilfe für die Störche einerseits stehen die vielen Bedrohungen der Großvögel entgegen. So ist eine große Bitte der Storchenexperten, in der Natur keinerlei Plastik-Kleinteile herumliegen zu lassen. Die Störche verwenden es zum Nestbau und füttern es den Jungvögeln, was zu einer recht hohen Sterberate führt.
Die Pfalzwerke haben das Storchennest aufegstellt, Siegfried Strobel das Grundstück bereit gestellt und und Beate Mühlhoff leistete die fachliche Beratung.

Die aufwändige Aktion hat sich gelohnt.
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