
Auch im Krankenhaus können Mitarbeiter Gewalt ausgesetzt sein.
Symbolfoto: Pfalz-Express
Gewaltvorfälle am Arbeitsplatz sind leider längst kein Randthema mehr. Zwar gibt es Branchen, in denen das Risiko besonders hoch ist, grundsätzlich ist der Schutz vor Gewalt aber nahezu überall wichtig.
Ob in Behörden, Kliniken oder Schulen: Beschäftige sehen sich leider immer häufiger mit Aggressionen und Bedrohungen konfrontiert. Neben klassischen Maßnahmen wie zum Beispiel Deeskalationstrainings gewinnen digitale Sicherheitssysteme an Bedeutung. Dies gilt auch für die Pfalz, wo moderne Technik bereits in vielen Firmen und Einrichtungen erfolgreich zum Einsatz kommt.
Digitale Hilfsmittel als wertvolle Ergänzung
Natürlich gibt es etablierte Sicherheitsmaßnahmen, die nach wie vor berechtigterweise einen hohen Stellenwert haben und daher nicht vernachlässigt werden sollten. Dazu gehören unter anderem:
• umfassende Sicherheitsschulungen
• klare Notfall- und Alarmpläne
• Deeskalationstraining
• Videoüberwachung
• Zugangskontrollen
• regelmäßig Risikoanalysen und Gefährdungsbeurteilungen
Technische Lösungen spielen aber dennoch eine immer größere Rolle und bieten eine zusätzliche Schutzebene, die im Ernstfall den Unterschied ausmachen kann. Wer beispielsweise die Möglichkeit hat, per stiller Alarm App diskret Hilfe anzufordern, verschafft dadurch sich und allen Betroffenen wertvolle Zeit. So kann eine schnelle und angemessene Reaktion ohne zusätzliche Eskalation erfolgen.
Ein diskret ausgelöster Alarm informiert vordefinierte Personen oder Sicherheitsdienste sofort. Gegebenenfalls können Standortdaten und wichtige Zusatzinformationen mitgesendet werden. Unter anderem in Berufen mit engem Kundenkontakt stellt diese Technik eine wertvolle Ergänzung dar, die das Risiko für Eskalationen senkt und ein Gefühl zusätzlicher Sicherheit vermittelt.
Die Gewalt im Berufsalltag hat zugenommen
In vielen Branchen haben die Mitarbeiter zunehmend häufiger mit aggressivem Verhalten von Kunden, Patienten oder Klienten zu kämpfen. Insbesondere im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich oder in Behörden mit direktem Publikumsverkehr ist die Belastung durch Drohungen oder sogar Übergriffe besonders hoch.
Auch in der Pfalz berichten die Beschäftigten immer häufiger von aggressiven Situationen, die ihren Arbeitsalltag maßgeblich belasten und ohne die entsprechenden Schutzmaßnahmen kaum gut zu bewältigen sind. Das gilt insbesondere für soziale Einrichtungen und Behörden, die oft die erste Anlaufstelle für Bürger in schwierigen Lebenssituationen sind.
Die Arbeitgeber solcher Einrichtungen haben die Aufgabe, den Schutz ihrer Mitarbeiter angemessen zu priorisieren. Moderne Technik stellt bei der Prävention dabei ein zunehmend zentrales Element dar.
Sicherheitsvorkehrungen sind auch in kleineren Betrieben wichtig
Moderne Alarmsysteme sind nicht nur für große Organisationen geeignet. Auch kleine Teams können mit der passenden Technik in schwierigen Ausnahmesituationen deutlich besser reagieren. So können beispielsweise individuell anpassbare Alarm-Apps für Handwerksbetriebe, kleine Büros oder Einzelhändler eine sehr gute Lösung sein, um Risiken zu minimieren.
Die Kosten dafür bleiben überschaubar, während die Sicherheit deutlich steigt. Entscheidend ist, dass der Alarm diskret ausgelöst werden kann. So werden auch in kleinen Teams Situationen entschärft, ohne die Lage zusätzlich aufzuheizen und den Überblick zu verlieren. Schon vielen kleinen Betrieben ist es mittlerweile gelungen, Ausnahmesituationen mithilfe eines solchen Systems gut zu managen.
Besondere Risiken in Schulen
Schulen sind äußerst sensible Orte, die in der Vergangenheit aufgrund von Bedrohungslagen und tragischen Ereignissen mehrfach in die Schlagzeilen geraten sind. Lehrkräfte und pädagogisches Personal müssen daher sowohl im Hinblick auf interne Konflikte innerhalb der Schülergemeinschaft als auch bezüglich externer Bedrohungen ausgiebig geschult werden.
Dank Alam-Apps ist es heutzutage möglich, im Ernstfall schnell auf die Bedrohungslage aufmerksam zu machen, ohne sich dadurch selbst noch mehr in Gefahr zu bringen oder eine Eskalation zu begünstigen. So kann gezielt Hilfe herbeigerufen werden, denn in manchen Situationen kann jede Sekunde zählen.
Ist die Angst nun ständiger Begleiter?
Die Tatsache, dass die Gewalt in vielen Bereichen des täglichen Arbeitslebens zugenommen hat, mag durchaus ein Grund zur Sorge sein. Nichtsdestotrotz gibt es auch positive Aspekte, die sich Betriebe und deren Mitarbeiter deutlich machen sollten: Mit modernen Sicherheitssystemen hat auch der Schutz zu genommen.
Dank eines guten Sicherheitskonzepts gelingt es daher mittlerweile in vielen Situationen sehr gut, die Lage in den Griff zu kriegen und den Schutz aller Betroffenen sicherzustellen.

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