
Stephan Wefelscheid (FW-Landesvorsitzender), Ilse Wambsganß (Präsidentin des LandFrauenverband Pfalz e.V.), Helge Schwab (FW-Bezirksvize Pfalz) v.l.n.r.
Foto: red
Landau. Die FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz waren zum Gespräch in Landau bei Ilse Wambsganß, Präsidentin des LandFrauenverband Pfalz e.V.
In Rheinland-Pfalz gibt es drei Landfrauenverbände. Der größte ist der LandFrauenverband Pfalz e.V. mit rund 17.500 Mitgliedern.
Die FREIEN WÄHLER informierten sich über die mannigfaltigen Betätigungsfelder der Landfrauen und über die Bedeutung der Hauswirtschaftslehre. In früheren Zeiten war die Hauswirtschaft ein eigenes Unterrichtsfach an den Schulen.
Dabei wurden die Schüler auf die Führung eines eigenen Haushalts vorbereitet. Kochen und Ernährungslehre waren dabei genauso Ausbildungsgegenstand, wie Aspekte der Wirtschaftlichkeit, also der sorgsame Umgang mit Geld. Dies ist heute nicht mehr der Fall.
Das Fach Hauswirtschaft gibt es nicht mehr. Stattdessen sollen diese wichtigen Lehrinhalte den Schülern „fächerübergreifend“ vermittelt werden.
„Das ist ein falscher Ansatz,“ wie Ilse Wambsganß, Präsidentin des LandFrauenverband Pfalz e.V. findet. Um den Kindern diese Fertigkeiten dennoch zu vermitteln, helfen die Landfrauen bei der Umsetzung des Programms „AID Ernährungsführerschein“, bei dem in den 3. Klassen in den Grundschulen der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt steht. Mit Erfolg.
Die Erfahrungen aus dem Programm, von denen Ilse Wambsganß zu berichten wusste, zeigen, dass die Hauswirtschaft unbedingt wieder als eigenes Fach in den schulischen Lehrplan gehört: „Ein Kind bedankte sich bei uns für den Unterricht mit den Worten, dass es ganz toll sei nun zu wissen, wie man aus Kartoffeln ein Kartoffelpüree macht. Denn nun könne es seiner Mutter zeigen wie man das macht.“
Dieses Beispiel zeige, so Ilse Wambsganß, welch großer Bedarf für die Wiederaufnahme des Schulfachs Hauswirtschaft in den Lehrplan bestehe.
Dies sieht Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER, ganz genauso: „Angesichts sich wandelnder Lebensverhältnisse, des demographischen Wandels und der stetig steigenden Urbanisierung ist es schon bedenklich, dass das Fach Hauswirtschaften nicht mehr im schulischen Lehrplan enthalten ist.
Dass Äpfel nicht im Supermarkt wachsen, mag eine Selbstverständlichkeit sein und blöd klingen. Das Programm „AID Ernährungsführerschein“, bei dem die Landfrauen an den Schulen (Koch-)Kurse abhalten, zeigt aber, dass der Umgang mit natürlichen Lebensmitteln dringend vermittelt werden muss.
Die FREIEN WÄHLER werden sich deshalb im nächsten Landtag dafür einsetzen, dass die Hauswirtschaft wieder in den schulischen Lehrplan Einzug hält.“ (red)

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