Brüssel – Die Teilnehmer des EU-Sondertreffens zur Flüchtlingspolitik haben sich auf einen 17-Punkte-Plan verständigt, der unter anderem vorsieht, dass entlang der Balkanroute 100.000 Aufnahmeplätze entstehen sollen.
50.000 Plätze sollen allein in Griechenland entstehen, davon 30.000 bereits bis Jahresende.
Die Teilnehmer des Gipfels, zehn EU-Länder sowie die Nicht-EU-Länder Mazedonien, Serbien und Albanien, verständigten sich zudem darauf, dass in Slowenien, wo zuletzt täglich über 10.000 Flüchtlinge ankamen, künftig 400 Grenzschützer aus anderen EU-Ländern eingesetzt werden.
Die Gipfelteilnehmer verpflichteten sich zudem, ihren Grenzschutz sofort zu verstärken und besser zu koordinieren.
Überdies sollen die Flüchtlinge fortan in den Staaten, in denen sie zuerst die EU betreten, biometrisch registriert werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich mit den Ergebnissen des Gipfeltreffens zufrieden: Diese seien ein wichtiger Zwischenschritt. Es müssten aber weitere folgen, um die Flüchtlingskrise zu lösen, betonte die Kanzlerin. (dts Nachrichtenagentur)

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