
Foto: dts Nachrichtenagentur
Köln – Eine Woche nach den Hooligan-Karawallen von Köln meldet die Polizei erste Fahndungserfolge.
Die eingesetzte Sonderermittlungsgruppe habe bis zum vergangenen Freitagabend 31 Tatverdächtige ermittelt und 32 Ermittlungsverfahren eingeleitet, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Bei einer Demonstration unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ war es am 26. Oktober zu schweren Ausschreitungen in der Kölner Innenstadt gekommen. Im Verlauf des Aufmarschs, an dem sich zahlreiche gewaltbereite Fußballfans und Rechtsextremisten aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligten, waren 49 Polizisten verletzt worden.
Einem internen Polizeipapier zufolge wurden Einsatzkräfte während der Krawalle auch mit Waffengewalt bedroht. So sei ein vermummter Täter Polizeibeamte mit einem Faustmesser angegangen; erst durch die Androhung von Schusswaffengebrauch habe der Angreifer in die Flucht geschlagen werden können. (dts Nachrichtenagentur)

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