
Foto: v. privat
Wörth – Sie hatten sich so auf Berlin gefreut – die Handball-Mädchen des Europa-Gymnasiums Wörth, die gerade Landessieger im Wettkampf III „Jugend trainiert für Olympia“ geworden waren.
Nach längerer Abstinenz hatte es ein Team des Wörther Gymnasiums wieder geschafft, sich an den Endkämpfen mit den besten Schulteams aus ganz Deutschland zu messen. Aber die Mädchen hatten es fast erwartet nach dieser rasanten Ausbreitung des Corona-Virus und der Absage sämtlicher Sportwettkämpfe, als sie vor einer Woche von ihrer betreuenden Lehrerin Sandra Mucka diese Pressemitteilung geschickt bekamen.
„Wir müssen akzeptieren, dass gerade das, was den Sport auszeichnet, die große Nähe und das Miteinander, durch die Ausbreitung des Corona-Virus auf einmal zu einem Unsicherheits- und Risikofaktor geworden ist. Als Veranstalter von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics können und wollen wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung nicht entziehen und sehen uns zu dieser drastischen Maßnahme gezwungen“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung Thomas Härtel.
Natürlich bedauern alle Beteiligten diese Entscheidung sehr. Eine Großveranstaltung wie das Frühjahrsfinale wird über viele Monate hinweg von zahllosen engagierten Personen geplant und vorbereitet. Außerdem werden die vielen tausend Schüler, die sich für das Frühjahrsfinale bereits qualifiziert haben, enttäuscht sein, nicht nach Berlin reisen zu dürfen, um sich dort mit den besten Schulteams aus ganz Deutschland zu messen.
„Aber neben gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität ist die Gesundheit das wohl wichtigste Gut einer Gesellschaft. Mit diesem verantwortungsvoll umzugehen, ist das Gebot der Stunde und sicher auch der nächsten Wochen und Monate.“ Gerade der Sport, so die Überzeugung des Vorstands, müsse mit gutem Beispiel vorangehen.
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