
Symbolbild: Pfalz-Express
Wörth – Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck plant bis zum Jahr 2030 bundesweit rund 5.000 Stellen abzubauen.
Das gab das Unternehmen am Dienstag im Rahmen seines Kapitalmarkttags in Charlotte bekannt. Teil des sogenannten „Effizienzprogramms Cost Down Europe“ ist es, über eine Milliarde Euro an Kosten in Europa einzusparen.
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem personalbezogene Kosten, die durch verschiedene Maßnahmen gesenkt werden sollen. Dazu zählen neben dem Abbau von Stellen auch die Nutzung natürlicher Fluktuation sowie erweiterte Angebote zur vorzeitigen Altersteilzeit, um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten. Zusätzlich sollen gezielte Abfindungspakete angeboten werden.
Wie eine Sprecherin von Daimler Truck auf Nachfrage des Pfalz-Express mitteilte, betrifft das Programm vorrangig die Beschäftigten der Zentrale sowie der Verwaltungsfunktionen an allen deutschen Truck-Standorten. Dazu zählen auch die Werke in Kassel, Mannheim, Gaggenau und Wörth am Rhein.
Ob und in welchem Umfang der Standort Wörth konkret vom Stellenabbau betroffen sein wird, bleibt derzeit offen. „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Zahl nicht auf einzelne Standorte herunterbrechen“, so die Sprecherin. Daimler Truck will die geplanten Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Gesamtbetriebsrat umsetzen.
Der Standort Wörth gilt als einer der größten Lkw-Produktionsstandorte Europas und beschäftigt tausende Mitarbeiter. Die Unsicherheit über mögliche Auswirkungen des angekündigten Stellenabbaus sorgt entsprechend für Aufmerksamkeit in der Region.
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