
Martin Brandl, Christine Schneider, Geschäftsleitung und Betriebsratsvertreter bei der Besichtigung.
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express
Wörth – Am Freitag haben sich die Europaabgeordnete Christine Schneider (EVP) und der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion in Mainz, Martin Brandl, einen Überblick zum Technologietransfer in der Nutzfahrzeug-Branche im Daimler Werk in Wörth verschafft.
Im Grunde geht um die Umsetzung des „Green Deals“ der EU. Die EU-Kommission will Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen. In der Europäischen Union soll bis Mitte des Jahrhunderts unterm Strich kein klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) mehr ausgestoßen werden.
Wie geht die Industrie damit um? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden und welche Auswirkungen hat die Umstellung auf E-Lastwagen für die Arbeitsplätze? Darüber diskutierten Brandl und Schneider mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat des größten europäischen Montagewerks für LKW.

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Fazit: Daimler ist gut vorbereitet und in den Prozess eingebunden. Allerdings müssten von der Politik auch zügig die Voraussetzungen geschaffen werden, hieß es. Ein Beispiel: Fährt ein Elektrolastwagen quer durch Europa, müssen auch ausreichend Hochvolt-Ladesäulen zur Verfügung gestellt werden. Eine „normale“ Ladesäule vor dem Supermarkt reicht da nicht aus.
Die Umstellung von Motorenproduktion hauptsächlich auf Batterieproduktion ist ein weiteres großes Problem. Momentan ist das offenbar unabhängig noch nicht möglich, denn vieles muss zugekauft werden – meist aus China.

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Christine Schneider, in Brüssel auch in Umweltausschüssen zuständig für die Umsetzung, will die Entwicklung nachdrücklich begleiten.
Martin Brandl will zum Erhalt des Standorts Wörth und deren Arbeitsplätze im Zeitalter der Elektrifizierung eine entsprechende Initiative zum Ausbau der benötigen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz anstoßen.

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