Berlin – Die designierte SPD-Chefin und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles zeigt sich selbstkritisch bezüglich des Abgangs von Martin Schulz, der zunächst Außenminister werden wollte, dann aber wegen des öffentlichen Drucks zurückzog.
„Das ist in der Tat ein Einschätzungsfehler gewesen, den wir zusammen gemacht haben“, sagte Nahles dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Übergänge seien immer schwierig. „Wir wollten einen guten Weg finden. Das ganze Präsidium hat das Vorgehen mitgetragen. Aber wir haben die Wucht der Reaktionen unterschätzt.
Wir müssen diese Fragen in Zukunft besser und länger beraten.“ Dass später auch sie gezwungen wurde, den kommissarischen Parteivorsitz nicht zu übernehmen, habe sie überrascht, sagte Nahles dem RND: „Im ersten Moment war ich irritiert, dass hier ein Problem gesehen wurde.“
In Anbetracht historisch schlechter Umfragen appellierte Nahles an mehr Disziplin in der Partei. „Wir brauchen ein Ende der selbstbezogenen und verzagten Debatten der letzten Wochen.“ Die SPD brauche „mehr Teamarbeit und mehr kommunikative Disziplin“.
„Wenn wir uns nicht dauernd nur mit rückwärtsgewandten Debatten beschäftigen, haben wir eine Menge Anknüpfungspunkte“, so Nahles. (dts Nachrichtenagentur)

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Die AfD, die als junge Partei bis in jüngste Zeit in einem ständigen Selbstzerlegungszustand war, bekommt jetzt Gesellschaft in Form der der SPD, die die Selbstzerlegung fast noch konsequenter durchführt. Immerhin hat sich die Arbeiterpartei ja schon länger von ihrer Hauptzielgruppe verabschiedet und setzt sich dennoch populistisch (d.h. vor allem um der Wählerstimmen willen) für jeden Beliebigen ein, wenn er nur laut genug aufschreit: „Seht her, wie ich unterdrückt werde!“
AfD, die als junge Partei bis in jüngste Zeit in einem ständigen Selbstzerlegungszustand war….
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Dann hoffe ich auch weitere Selbszerlegung, denn die AfD ist stets beim linksradikalen Tot-Sagen stetig gewachsen.
Weiter so, und Dank an Tobi und KonsortINNEN!
😉
In Mainz ist die AfD nicht mehr im Stadtrat vertreten. Die moderaten verlassen die Partei.