Mittwoch, 16. Oktober 2019

Bundestagsvize-Wahl: AfD-Kandidat Otten fällt erneut durch

16. Mai 2019 | 34 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der AfD-Kandidat Gerold Otten ist bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten auch im zweiten Wahlgang durchgefallen.

Er erhielt am Donnerstag im Bundestag nur 205 Ja-Stimmen von 631 abgegebenen Stimmen. 399 Abgeordnete stimmten gegen ihn. Zudem gab es 26 Enthaltungen und eine ungültige Stimme. Die notwendige Mehrheit lag bei 355 Stimmen.

Nach einem Beschluss des Bundestags steht jeder Fraktion ein Bundestagsvizepräsident zu. Die von der AfD-Fraktion nominierten Kandidaten Albrecht Glaser und Mariana Harder-Kühnel waren in der laufenden Legislaturperiode aber bereits jeweils in drei Wahlgängen gescheitert.

Im ersten Wahlgang Anfang April war Otten auf 210 Stimmen bei 31 Enthaltungen und 393 Gegenstimmen gekommen. In einem möglichen dritten Wahlgang würde eine einfache Mehrheit reichen. (dts Nachrichtenagentur)

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34 Kommentare auf "Bundestagsvize-Wahl: AfD-Kandidat Otten fällt erneut durch"

  1. Tobi sagt:

    Juchhei, es gibt wieder eine Opferrolle! Die AfD kann endlich wieder jammern.
    Nur dieses geflenne interessiert keinen mehr. Nur hier im objektiven PEX berichtet man darüber aber nichts über den lustigen Reil oder über dubiosen Umgang mit Geld.

  2. Peter Patriot sagt:

    Weidel:Die anderen Fraktionen verweigern uns also auch weiterhin das uns demokratisch zustehende Amt! Frau Weidel und wissen Sie auch warum? Weil diese Chaoten von Altparteien überhaupt nichts mit einer Demokratie- und Meinungsfreiheit anfangen können.Diese Merkelstrategen regieren wie folgt: „Alles hört auf mein Kommando“! Und somit marschieren sie in den Untergang

    • Tobi sagt:

      😂 es ist ja sooooo undemokratisch nicht gewählt zu werden 😅

      • Peter Patriot sagt:

        Sicher Tobi ist das undemokratisch,
        da nach der Satzung JEDER Fraktion ein Vizepräsident zusteht.
        Kannst du nachlesen.

        Aber auch hier werden die Altparteien ein Lex AfD gegen die größte Oppositionspartei zusammenschustern.
        Nicht das erste mal.

        • Helmut Hebeisen sagt:

          Peter, mag sein, dass du deinen Metzger selbst wählst, das ist nichts neues. Es ist gutes demokratisches Recht jemanden nicht zu wählen, den man halt nicht haben will.

    • Tobi sagt:

      Etwas heuchlerisch ist es von Meinungsfreiheit zu schwadronieren aber Auftrittsverbote von Künstlern zu fordern und nebenbei noch eine illegale Kartei mit unliebsamen Lehrkörpern zu führen.

      • Peter Patriot sagt:

        Berufsverbote gibt es nur gegen AfD-Mitglieder.
        Nicht gegen Linksradikale.
        Das gab es früher,
        heute ist es umgekehrt.

        An den Schulen gibt es ausschließlich öko-links-Anti-AfD Propaganda.
        Sich hier zu wehren ist dringend angesagt.
        Aktuell zB Podiumsdiskussionen ohne AfD-Beteiligung.
        Fast so wie im Propaganda-GEZ-Zirkus.

  3. Familienvater sagt:

    Orwell lässt grüßen: DBT = Animals Farm im Endstadium!

  4. Helmut Hebeisen sagt:

    1914-1918
    1939-1945
    Wer nach zwei Weltkriegen, über 80 Millionen Toten, einem völlig zerstörten Kontinent, Millionen von Flüchlingen und den Leichenbergen in den Gaskammern von Ausschwitz noch AfD wählt, hat den Grundgedanken einer friedlichen Europäischen Idee nach diesem Ozean aus Blut und Tränen nicht begriffen.

    • qanon sagt:

      1914-1918
      1939-1945
      Wer nach zwei Weltkriegen, über 80 Millionen Toten, einem völlig zerstörten Kontinent, Millionen von Flüchlingen und den Leichenbergen in den Gaskammern von Ausschwitz noch immer Waffen entwickelt, produziert in alle Herren Länder verkauft, Kriege schürt, neue Flüchtlingswellen produziert mit UN-Kreditkarten nach Mitteleuropa lotst und die Islamisierung Europas vorantreibt hat den Grundgedanken eines friedlichen Zusammenlebens nach diesem Ozean aus Blut und Tränen nicht begriffen.

      Hebi, wer ist den die NSDAP und SED Nachfolgepartei in Germoney? Die AfD?

    • Peter Patriot sagt:

      Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff „Nazi“ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null.

      michael-klonovsky.de/acta-diurna

      • Tobi sagt:

        Komm, jetzt greifst de den Philipp aber etwas zu hart an. Das muss nicht sein. Immer nett bleiben.

        P.S. Du wolltest mir noch sagen wer ein Berufsverbot bekam, weil er oder sie in der Afd ist.

    • Philipp sagt:

      Solange man die o.g. Fakten mit der AfD in Verbindung bringt, muss man damit rechnen, dass wir in DE einen weiteren Anlauf irgendeiner sozialistischen „Wir retten die Welt – ob sie das will oder nicht!“ Gruppe erleben.
      Bildung würde dagegen helfen, insbesondere in Geschichte gibt es große Defizite in DE.
      Danke Hebi&Fans, dass Ihr der Minderheit unermüdlich vor Augen führt, was für katastrophale Auswirkungen die in der „WirSindMehr“-Mehrheit vorhandene Nicht-Bildung hat!
      Die Politik sollte das Ihrige tun: Geschichtsunterricht nur noch Dienstags und Donnerstag, denn Montag gibts „Mondays for Money“, Mittwochs gibts die „Mittwoch für Miete!“ und Freitags gibts die „Fridays for Future“.
      Soll niemand sagen, die Jugend tue nichts für die bildungsfreie Zukunft Deutschlands!

    • eliza doolittle sagt:

      … Leichenbergen in den Gaskammern von Ausschwitz noch AfD wählt, …

      ich helfe ihnen gerne auf die sprünge: die afd ist eine recht junge partei, gründung 2013. mit den „leichenbergen“ hat sie aber nicht nur von daher nichts zu tun. dagegen trifft der kürzliche antisemitismusvorwurf des auschwitz-komitees nicht zu unrecht einen ganz anderen verein samt der dahinterstehenden partei.

      Junge freiheit, 14.05.2019
      „Vertrauensbruch“: Auschwitz-Komitee rügt SPD-Stiftung
      Das Internationale Auschwitz-Komitee hat die Friedrich-Ebert-Stiftung scharf für die Einladung von Holocaustleugnern aus dem Iran kritisiert.

      und dies ist nur ein beispiel.

      ich empfehle zu diesem thema einen blick auf die seite „juden in der afd“.

      • Tobi sagt:

        Der Zentralrat der Juden:
        1
        AfD – keine Alternative für Juden!
        Die AfD versucht seit geraumer Zeit, mit ihrer vermeintlichen Verbundenheit mit dem Staat Israel und ihrer angeblichen Sorge um die Sicherheit der Jüdischen Gemeinschaft in Deutschland zu punkten. Nun wird gar ein Arbeitskreis für Juden in der AfD gegründet. Nichts an der Politik der AfD solle die Jüdische Gemeinschaft beunruhigen, so der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland. Die vormalige AfD-Vorsitzende, Frauke Petry, behauptete, die AfD sei der
        „Garant jüdischen Lebens in Deutschland“. Wirklich?

      • tobi sagt:

        2
        Nein, die AfD ist keine Partei für Juden!
        Wenn Juden auf die AfD als Garant für jüdisches Leben in Deutschland angewiesen wären, wäre es um das jüdische Leben hier schlecht bestellt. Die AfD ist eine Partei, in der Judenhass und die Relativierung bis zur Leugnung der Schoa ein Zuhause haben. Die AfD ist antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal. Allein der Blick auf die Ereignisse in Chemnitz sollte ausreichen, um zu erkennen, wes Geistes Kind die AfD ist.

        • eliza doolittle sagt:

          lieber tobi,

          über die motive des zentralrats der juden werde ich mich hier nicht auslassen. nur soviel: fragen sie einmal den/die „einfachen juden“.

    • Philipp sagt:

      Sie haben nur den deutschen Anteil bis 1945 an dem „Meer aus Blut und Tränen“ der sozialistischen Weltbeglücker erwähnt.
      Weltweit haben bis heute mehr als 250 Mio Menschen ihren Tod direkt sozialistischen „demokratischen“ Diktaturen zu verdanken. Indirekt wohl noch ein Vielfaches.
      Und ausgerechnet eine neue sozialistische „Demokratie“ soll das in Zukunft verhindern?
      Für einen Demokraten sollte bei den anstehenden Wahlen ein Punkt an erster Stelle stehen: Wie kann ich mit meiner Stimme bewirken, dass in Deutschland und Europa die nächste „demokratische“ „Diktatur des Proletariats“ etabliert wird?
      Allein dass die linken Hetzer so offen und kaum widersprochen schon wieder ihr Unwesen treiben sollte das ultimative Alarmsignal sein!

  5. tobi sagt:

    3
    Dort marschierten Repräsentanten der AfD Seite an Seite mit Neonazis, Hooligans und Pegida-Anhängern. Sie scheuten sich nicht, mit Menschen, die den Hitlergruß zeigten, auf die Straße zu gehen. Aus diesem Klima des Hasses und des völkischen Denkens heraus wurde ein jüdisches Restaurant in Chemnitz angegriffen. Die AfD eine Partei der „besorgten“ Bürger?

  6. eliza doolittle sagt:

    at tobi

    P.S. Du wolltest mir noch sagen wer ein Berufsverbot bekam, weil er oder sie in der Afd ist.

    ein beispiel, wer sucht wird mehr finden:
    WELT
    Deutschland – Arbeitsrecht
    AfD beklagt „latente Berufsverbote“ für Mitglieder


    WELT
    Linke-Abgeordneter beschäftigt Ex-RAF-Terrorist Klar
    Veröffentlicht am 18.02.2016 |

    • Philipp sagt:

      Hallo Eliza,
      es gibt Gerüchte, dass im LKW-Werk Wörth der Betriebsrat jeden, der beim „Morning Cheer“ nicht dreimal mitbrüllt „Die AfD ist Scheisse!“ so lange schikaniert, bis er seinen Job hinwirft.
      Auch „tschekistische Methoden“ sollen nicht unüblich sein!
      Beim „Demokratiefest“ in Wörth vor 4 Monaten hat er auch eindrucksvoll demonstriert, was seine Sicht von Demokratie, Meinungsfreiheit und Toleranz ist.
      PEX hat diese Nummer ja dankenswerterweise per Video dokumentiert.
      Ich habe es jedenfalls sofort runtergeladen.
      Mich würde es nicht wundern, wenn es plötzlich nicht mehr auffindbar wäre.

      • eliza doolittle sagt:

        hallo philipp,

        ich sehe gerade (habe zuerst tobi geantwortet), dass sie ein schönes beispiel gebracht haben. ja, es geht nichts über einen zackigen morgenappell. ich würde allerdings bei diesen zuständen ein magengeschwür entwickeln.

        meine chefs und kollegen waren großteils „ausländer“ und nicht von der deutschen krankheit befallen, alles fremde – egal wie es sich aufführt – gutfinden zu müssen. diejenigen, mit denen ich nach all den jahren noch kontakt habe, schütteln den kopf.

        einen schönen sonntag noch !

        es kommen auch wieder andere zeiten, das ist der lauf der welt.

    • tobi sagt:

      AfD beklagt viel. Gib mal einen Namen!

      Kann ja eigentlich nicht schwer sein, es müssten sich ja zuhauf welche finden.

      • eliza doolittle sagt:

        lieber tobi,

        ich weiß etwas besseres, dass sie mit sicherheit überzeugen wird:

        erwähnen sie montagfrüh während der frühstückspause beiläufig in anwesenheit ihres vorgesetzten (größerer betrieb, konzern), dass sie mit der afd sympathisieren und deshalb plakate kleben.
        sie dürfen daraufhin auch die gegenprobe mit „den linken“ oder den restlichen altparteien machen.

        wir freuen uns auf ihren erfahrungsbericht.

        ps
        für den eigenversuch genügt auch ein besonders freundlicher betriebsratskollege, evtl. mitglied einer der DGB-gewerkschaften.

        unzensuriert – 07.04.2017
        Nach Spitzelbroschüre von Verdi: AfD verlangt Stellungnahme des Innenministers
        die entsprechende handlungsanweisung gibt es als pdf/tichy, leicht zu finden.

        ——

        trotz aller gegensätze:
        ein schönes wochenende!

        • Peter Patriot sagt:

          Der Selbstversuch klappt auch im Öffentlichen Dienst.
          Zwangsversetzungen, Ende der Karriereleiter, Mobbing und Ausgrenzung ist die Folge.

          Früher nannte man das Berufsverbot,
          heute ist es der allseits beliebte linke politkorrekte !“KampfGegenRechts!“

          • Tobi sagt:

            Beim Berufsverbot verhält es sich genau wie beim nicht menschgemachten Klimawandel. Es ist offensichtlich völlig klar dass so ist.

            Aber statt einfach mal einen Namen eines oder einen Fall eines solchen Verbotes, oder eine haltbare Studie zum Klimawandel zu bringen, jammert ihr lieber faktenfrei.

          • eliza doolittle sagt:

            hallo peter patriot,

            das ist natürlich noch treffender. auf das naheliegende bin ich nicht gekommen, obwohl ich mich noch an einen fall in den neuen bundesländern erinnere. ja, der krampf gegen rechts kann eben nicht mit samthandschuhen geführt werden!

            wie ich oben schrieb: es kommen auch wieder andere zeiten:

            Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.
            Hölderlin

  7. eliza doolittle sagt:

    @ Tobi

    versuuch macht kluuch !

    sie werden kaum einen arbeitgeber finden, der offen zugibt, dass man jemand wegen seiner parteizugehörigkeit nicht eingestellt hat oder denjenigen rausmobbte. der schein muss gewahrt bleiben. deshalb: siehe oben „vesuch macht klug! nörgeln sie nicht weiter, seien sie tapfer, machen die probe aufs exempel.

    br de
    IG Metall reagiert – Wegen AfD-Funktion: Günzburger DGB wirft Vorstand raus

    youtube – Silvana Heißenberg: Berufsverbot im „freiesten Staat, den es je auf deutschem Boden gab“

    das gärt noch (Marc Jongen):
    ka news
    Streit an Karlsruher HfG: Dozent wegen AfD-Mitgliedschaft in der Kritik
    ——
    haben sie sich die „verdi-handreichung zum ausspionieren und denunzieren“ angeschaut ?

  8. Helga sagt:

    Was ist undemokratisch daran, wenn die Mehrheit bestimmt, dass sie Herrn Otten nicht in diesem Amt will?

    • eliza doolittle sagt:

      @ Helga
      haben sie eine idee, wen die afd dem erlauchten zirkel vorsetzen könnte ?

      die blauen sind jetzt allerdings auf der suche nach einer zweiten claudia roth: das müsste dann klappen.

      Steinhoefel on Twitter
      ‏ @Steinhoefel Antwort an @tagesschau
      Claudia Roth: „Türkei ist für mich zweite Heimat. Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das ist viele Jahre. Und ich liebe die Menschen in der Türkei. Und ich liebe die Konflikte in der Türkei, es gibt immer wieder Probleme, immer wieder Konflikte. …
      15:44 – 14. Nov. 2018

      dieses zitat (mit link zum video) in -> wikiquote -> claudia roth
      —–

      gerold otten -> wikipedia
      claudia roth -> wikipedia

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