
Das bewährte Team des Kampfmittelräumdienstes um Horst Lenz (stehend) hat auch hier wieder gute Arbeit geleistet.
Foto: stadt-nw
Neustadt. Die Entschärfung der am vergangenen Dienstag entdeckten US Fliegerbombe in der Landwehrstraße war erfolgreich.
Kurz nach 14 Uhr am Sonntag konnte der rheinland-pfälzische Kampfmittelräumdienst Entwarnung geben. Zuvor hatte sich die Entschärfung verzögert, da sich einige uneinsichtige Personen auch nach der Räumungsfrist noch im Sperrgebiet aufhielten.
Der Umkreis von 500 Metern rund um den Bombenfundort war am Sonntagmorgen, ab 9 Uhr, evakuiert worden. Betroffen waren ca. 2.500 Bürger. Im Einsatz waren rund 300 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW, Ordnungsamt, Bundespolizei und städtischem Bauhof.
Mehr als 50 Betroffene nahmen das Angebot der zentralen Ausweichunterkunft in der Dr.-Albert-Fink-Schule wahr. Transporte, die für Menschen organisiert wurden, die ihre Wohnungen nicht eigenständig verlassen konnten, gab es insgesamt 27.
Für den Kampfmittelräumdienst galt es, die beiden Aufschlagzünder der Fliegerbombe zu entfernen und unschädlich zu machen. Dafür mussten sie herausgesprengt werden, wobei es sich um keine unübliche Maßnahme handelt.
Der Bahnverkehr stand im betroffenen Bereich während dieser Zeit still. Oberbürgermeister Hans Georg
Löffler und der Einsatzleiter, Stadtfeuerwehrinspekteur Stefan Klein, zeigten sich im Anschluss zufrieden mit dem guten Verlauf der Evakuierungsmaßnahme und sprachen allen Einsatzkräften ihren ausdrücklichen Dank aus.
Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Baggerarbeiten auf dem Außengelände der Flüchtlingsunterkunft in der Landwehrstraße entdeckt worden.

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