
Dekan Volker Janke, Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Dekan Axel Brecht (v.l.n.r.) bei der Gedenkfeier anlässlich des 73. Jahrestags der Bombardierung der Stadt Landau.
Foto: ld
Landau. 176 Menschen fanden am 16. März 1945 beim Bombenangriff auf die Stadt Landau den Tod, viele weitere wurden verletzt, rund 40 Prozent des Stadtgebiets lagen in Schutt und Asche.
Um an den Tag der Bombardierung und die zahlreichen Opfer zu erinnern, veranstalten die Stadt und die Kirchen jedes Jahr an wechselnden Orten eine Gedenkfeier. In diesem Jahr fand diese in der Marienkirche statt, die bei der Bombardierung ebenfalls schwer beschädigt worden war.
„Der 16. März 1945 war einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Stadt Landau“, betonte Oberbürgermeister Thomas Hirsch in seiner Ansprache.
„Das unsägliche Regime der Nationalsozialisten hat die Welt in Brand gesteckt und brachte auch unermessliches Leid über unsere Stadt.“ Heute blicke er wieder mit Sorge auf die Welt, auf Deutschland und auch auf die Südpfalz, so der Landauer Stadtchef weiter.
Angesichts der Versuche Einzelner, aktuelle Herausforderungen für eigene Zwecke zu instrumentalisieren, seien Achtsamkeit und Wachsamkeit wichtiger denn je.
Im Anschluss an die mahnenden Worte des Oberbürgermeisters stellte Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer den geschichtlichen Hintergrund der Bombardierung Landaus dar und der katholische Dekan Axel Brecht las einen erschütternden Zeitzeugenbericht aus dem Pfarrgedenkbuch der Pfarrei St. Maria, bevor er gemeinsam mit dem protestantischen Dekan Volker Janke ein ökumenisches Gebet sprach. (ld)

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Wer ist jetzt berechtigt, an einen solchen Tag zu gedenken und wer „instrumentalisiert“ so ein Ereignis und gehört damit zu den „Bösen“?
Wie steht der Landauer Oberbürgemeister zu Gruppen, die Vorgänge aus der NS-Zeit wieder ganz offen zelebrieren?
Ich denke da an:
– Gegendemonstrationen bei legitimen Kundgebungen
– Denunziation bis zur Existenzvernichtung
– Anwendung körperlicher Gewalt gegen Sachen und Menschen
– Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit Hass und Hetze
– Leute zur Scheidung von „unpassenden“ Ehepartnern auffordern
– Anzünden von Autos
– Beschmieren von Häusern
– Polizisten angreifen
– Drohanrufe
Wer sich gegen solche Vorgänge nicht klar positioniert, dessen „Gedenken“ klingt auch in einer Kirche eher nach „instrumentalisieren“ einer Katastrophe!