
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Südpfalz – Die Bürgerinitiative (BI) Verkehrsforum Südpfalz begrüßt ausdrücklich den Vorstoß der CDU-Politiker Dr. Thomas Gebhart (MdB) und Martin Brandl (MdL), die sich an die Landesregierung gewandt haben und zusätzliche Geldmittel für die Erhaltung der zwei S-Bahn-Zugpaare auf der Bahnstrecke Germersheim-Wörth fordern – über die Brückensanierung hinaus.
Letztendlich sei während der Rheinbrückensanierung der sofort machbare Halbstundentakt auf der Bahnstrecke Germersheim-Wörth bis 9 Uhr an weiterem Geld aus dem Verkehrsministerium in Mainz gescheitert, so die BI.
Gerade der so genannte „Jokerzug“, der im Hauptbahnhof Karlsruhe um 6:53 Uhr mit Anschluss an alle Fernzüge ab 6:58 Uhr ankommt, habe einen regen Zuspruch. Durch die nachträglich im Februar eingeführten Zusatzhalte am Bahnhof Knielingen (6:43) und am Haltepunkt „Karlsruhe-West“ (6:47) sei die Nachfrage nochmals gestiegen.
„Des Weiteren sollte man bis zum neuen Verkehrsvertrag ab 12/2023 mehr Fahrleistungen bestellen“, wünscht sich die BI. „Zum Beispiel eine S-Bahn mit Ankunft 5:50 im Hauptbahnhof Karlsruhe, um alle Fernzüge ab 5:55 Uhr zu erreichen, eine Stadtbahn mit Ankunft 6:18 auf dem Bahnhofsvorplatz in Karlsruhe, um die Arbeit vor 7 Uhr im gesamten Karlsruher Stadtgebiet aufnehmen zu können.“
Nicht außer Acht bleiben dürfe die entgegengesetzte Richtung, so Klaus Hölderich als Sprecher für die BI, damit das Mercedes-Benz-Werk in Wörth und das Industriegebiet in Rülzheim zum Frühschichtbeginn vom Karlsruher Hauptbahnhof in zehn Minuten bzw. 27 Minuten erreicht werden könne. Bei der Weiterführung der S-Bahn in Germersheim kommt man um 6:39 Uhr in Ludwigshafen an.
„Im Fahrplan 2020 könnte dann endlich ein Halbstundentakt mit Stadtbahnen und in Germersheim umsteigefreien S-Bahnen zumindest zwischen 5 und 9 Uhr nach Karlsruhe und am Nachmittag in der Hauptverkehrszeit vom Hauptbahnhof Karlsruhe in Richtung Germersheim geschaffen werden. Die zusätzlichen Gelder des Landes wären also sehr sinnvoll angelegt“, so Hölderich weiter.
Allerdings müssten die Entscheidungen rasch getroffen werden, damit auch die „zumindest vorhandenen“ Busverbindungen an diese Bahnen angepasst werden könnten. (red)

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