Wörth – Die Bürgerinitiative (BI) „Verkehrsforum Südpfalz“ hat sich in einer Pressemitteilung zum Vorstoß der Stadt Wörth geäußert, möglicherweise einen kostenlosen Bahnverkehr in der Stadt einzuführen.
Der Vorsitzende der BI, Hans-Jürgen Burckhardt, schreibt, man habe sich neben zusätzlichen Zügen während der Rheinbrückensanierung auch für günstigere Tarife stark gemacht und die Ausdehnung der KVV-Wabe 100 (Stadtgebiet Karlsruhe) in den Bereich Südpfalz vorgeschlagen.
Sämtliche Tarifreduzierungen seien bei einem Gespräch mit Staatssekretär Andy Becht (FDP) vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium vorgetragen, von diesem aber als unrealistisch und nicht machbar abgelehnt worden.
„Umso mehr verwundert es, dass der Wörther Bürgermeister Dr. Nitsche noch einen Schritt weiter geht und freies Fahren für seine Bürger fordert, ohne dass bislang ein entsprechendes Veto aus Mainz zu vernehmen ist“, so Burckhardt.
Das Verkehrsforum unterstütze diese Initiative „voll und ganz“, gibt aber zu bedenken, dass dies die Staugefahr rund um das Wörther Kreuz noch steigern könne, falls viele Pendler das Angebot annehmen und mit dem PKW den Bahnhof Wörth ansteuern.
Burckhardt weiter (Wortlaut): „Um dieser zusätzlichen Staugefahr entgegen zu wirken, müsste der Gratisverkehr schon vor Wörth ab den P&R-Plätzen Rheinzabern-Alte Römerstraße und ab Bahnhof Winden beginnen, um einen möglichst großräumigen Umstieg in den ÖPNV zu ermöglichen.
Gleichzeitig müssen weitere zusätzliche Züge eingesetzt werden. Aufgrund des Kapazitätsengpasses zwischen Landau und Karlsruhe ist dies nur auf der Strecke Germersheim – Wörth/ Karlsruhe möglich. Die DB steht in den Startlöchern und wäre bereit, neben dem bestehenden Stadtbahnverkehr stündlich eine Rhein-Neckar-S-Bahn von Germersheim nach Wörth und weiter nach Karlsruhe fahren zu lassen.
Dies würde die einzige zusätzliche S-Bahn an Werktagen mit jetzt 200 Sitzplätzen um weitere 3000 erhöhen und zu einer maßgebenden Entlastung der Straßenbrücke beitragen.
Es ist zu hoffen, dass das Land diese Notwendigkeit erkennt und noch einmal den Staatssäckel öffnet. Notwendig wäre dies allemal, da das geplante Maßnahmenpaket keine wesentliche Entlastung bietet.
Mit dem zusätzlichen S-Bahn-Verkehr würde auch der zwischen Germersheim und Karlsruhe längst versprochene Halbstundentakt realisiert werden. Damit wären auch im Nachhinein die vor Jahren erbrachten Investitionsmaßnahmen für die Strecke gerechtfertigt, die aufgrund der damals ermittelten Rentabilität mit einer hohen öffentlichen Förderung verbunden waren.“ (red)

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