Freitag, 23. Februar 2024

Bauch straffen nach der Schwangerschaft OHNE OP

14. November 2022 | Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Mode & Schönheit, Ratgeber

Foto: Unsplash

Eine Schwangerschaft ist für die werdenden Eltern eine aufregende, aber auch lebensverändernde Zeit. Diese Veränderungen ziehen sich durch alle Lebensbereiche. Und auch der eigene Körper verändert sich – meist aber nicht ins Positive.

Nach der Geburt bleiben häufig ein Bäuchlein und schlaffe Haut im Bauchbereich zurück. Das treibt die frisch gebackene Mama in die Verzweiflung. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und der Wunsch nach einem straffen Bauch wächst. Wie das auch ohne OP funktioniert, erfahren Sie hier.

Warum bleibt nach der Schwangerschaft ein schlaffer Bauch zurück?

Viele Frauen begegnen einer Schwangerschaft mit gemischten Gefühlen. Das Austragen eines Kindes verändert den Körper und zum Teil unwiderruflich und dafür fürchten sich viele werdende Mütter. Es sind vor allem die äußerlich sichtbaren Veränderungen, die viele Sorgen bereiten und dazu gehört auch ein hängender, erschlaffter Bauch. 

Dass der Bauch sich während einer Schwangerschaft verändert, ist unumgänglich. Schließlich wächst darin ein neuer Mensch heran, der sich Platz verschaffen muss. Sowohl innerlich als auch äußerlich wird der Bauchbereich extrem beansprucht und das hinterlässt Spuren.

Bauchmuskeln

Während einer Schwangerschaft braucht das wachsende Baby Platz. Die Bauchmuskeln werden im Laufe der Zeit auseinandergeschoben. So entsteht ein Spalt in der Bauchwand und der Embryo kann sich ausdehnen. Im Normalfall wandert die Bauchmuskulatur nach der Entbindung wieder in die Mitte zurück. Doch bei vielen Frauen bleibt eine Lücke zurück, die sich durch eine Bauchwölbung, schlaffes Gewebe und einen spürbaren Spalt äußert. Trotz schlanker Figur ist der Bauch nicht mehr straff.

Gewichtszunahme

Eine Schwangerschaft ist in den meisten Fällen auch mit einer Gewichtszunahme verbunden. Schließlich müssen jetzt zwei Körper mit Nährstoffen versorgt werden. Das Zunehmen führt unweigerlich dazu, dass die Haut gedehnt wird. Nicht jede Haut kann dieser Beanspruchung standhalten. Oftmals schrumpft das Gewebe nach der Entbindung nicht mehr vollständig zurück oder es bilden sich Dehnungsstreifen (gerissenes Gewebe). Überschüssige Fettpolster und die lose Haut lassen den Bauch unförmig und schlaff erscheinen.

Hormonabfall

Auch Hormone spielen eine entscheidende Rolle. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel stark an. Das weibliche Hormon wird auch als Schönheitshormon bezeichnet. Es fördert das Haarwachstum und die Kollagenbildung, wodurch die Haut straff und rosig aussieht. Nach der Entbindung jedoch sinkt der Östrogenspiegel rapide und ein Hormonchaos bricht aus. Darunter leiden u.a. die Festigkeit der Haut, aber auch sämtliche Stoffwechselprozesse. Deswegen fällt z.B. auch das Abnehmen schwerer. Zurück bleibt ein hängender Bauch.

Bauch straffen nach der Schwangerschaft ohne OP mit diesen Tipps

Der einfachste Weg, den hängenden Bauch nach der Schwangerschaft loszuwerden, ist natürlich eine OP. Was als “Mummy Makeover” in den USA Gang und Gäbe ist, ist für viele Frauen hier keine Option. Nicht nur die Kosten einer solchen OP sind hoch, sondern auch die Risiken. Darum müssen andere Tipps her, die den Bauch auch ohne OP wieder schlank und straff machen.

Vorsorge

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Bereits vor und während der Schwangerschaft können Maßnahmen ergriffen werden, damit der Bauch auch nach der Entbindung schon bald wieder straff wird.

Eine Maßnahme ist Sport. Wer vorher regelmäßig trainiert hat, sollte das auch während der Schwangerschaft beibehalten – natürlich in geringerer Intensität. Dadurch bleibt die Muskulatur, v.a. im Bauch, Po und Rücken erhalten. Und auch wer vorher nicht sportlich aktiv war, kann in der Schwangerschaft damit beginnen und leicht, aber regelmäßig trainieren.

Regelmäßige Massagen mit hautpflegenden Ölen und kollagenstimulierenden Wirkstoffen sind ebenso wohltuend. Durch diese Vorsorgemaßnahme wird die Durchblutung in der Haut stimuliert und Hautrisse werden vorgebeugt. 

Behandlungen

Nach der Entbindung gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die sowohl zu Hause oder von einem Profi durchgeführt werden können. 

Wenn überschüssiges Fett am Bauch stört und Cellulite entsteht, lässt sich der Hautzustand mit Hilfe von Senfsalbe verbessern. Der Wirkstoff aus Senf und Chili regt die Durchblutung an und unterstützt den Abbau von weißem Fett. Pflegende Öle spenden der strapazierten Haut Feuchtigkeit. Das ist eine hervorragende Ergänzung zu Sport und einer gesunden Ernährung.

Beim Profi gibt es Methoden wie Ultraschall-Therapie, Needling oder die Fett-Weg-Spritze, um überschüssiges Fett loszuwerden und die Körperkonturen im Bauchbereich zu formen. Auch das sind, wie die Anwendung von Cremes, ergänzende Maßnahmen, um die Haut bei der Rückbildung zu unterstützen und so das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Training

Körperliches Training ist das A und O, um den Bauch ohne OP zu straffen. Es beginnt mit der Rückbildungsgymnastik wenige Wochen nach der Geburt und sollte langsam gesteigert werden. Wichtig ist es, dem Körper Zeit zu geben und nicht kurz nach der Geburt bereits 100 Prozent zu geben. Zu intensives Training nach der Schwangerschaft kann nämlich auch Schaden anrichten.

Nach der Rückbildung sollte regelmäßig Krafttraining mit Gewichten ausgeübt werden. Das fördert das Muskelwachstum, stärkt die Bauchmuskulatur und verbessert die Haltung. Denn auch die Haltung lässt den Bauch häufig schlaff und hängend aussehen. 

Gesunde Ernährung

Sind Fettpolster schuld am hängenden Bauch, dann kommt man nicht um eine gesunde Ernährung herum. Die Essgewohnheiten sind eine einflussreiche Stellschraube, um nach der Schwangerschaft schnell wieder das eigene Wohlfühlgewicht zu erreichen. Das bedeutet auch, dass überschüssiges Fett am Bauch durch eine gesunde Ernährung abgebaut werden kann – auch wenn noch kein Sport erlaubt ist. Vitamine, Mineralien und Wasser benötigt die Haut, um sich zu regenerieren. Das strafft den Bauch nach der Schwangerschaft auch ganz ohne OP.

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