
Symbolbild: Pfalz-Express
Dresden – Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Paris vom November 2015 ist in der vergangenen Woche ein Verdächtiger in Deutschland festgenommen worden.
Der 39-jährige bosnische Staatsangehörige sei im Rahmen von weiteren Ermittlungen gegen zwei Bosnier wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in das Visier der Ermittler geraten, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mit.
Gegen den Beschuldigten bestehe ein Europäischer Haftbefehl der belgischen Behörden wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris.
Die Festnahme erfolgte nach Angaben der Staatsanwaltschaft durch Spezialkräfte des Bundeskriminalamts. Kriegswaffen oder weitere verbotene oder erlaubnispflichtige Gegenstände seien bei dem Beschuldigten allerdings nicht aufgefunden worden.
Der Mann befindet sich derzeit in vorläufiger Auslieferungshaft. Die Ermittlungen gegen ihn und die beiden weiteren bosnischen Staatsangehörigen dauern noch an. Für das Auslieferungsverfahren des 39-Jährigen sei die Generalstaatsanwaltschaft in Sachsen-Anhalt zuständig, so die Staatsanwaltschaft Dresden weiter. Weitere Informationen zum Gesamtsachverhalt wurden zunächst nicht genannt. (dts Nachrichtenagentur)

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„Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen Zusammenhang zwischen der gewachsenen Terrorgefahr und dem Zuzug von Flüchtlingen zurückgewiesen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern sagte sie auf die Frage, ob mit den Flüchtlingen auch der Terrorismus nach Deutschland gekommen sei, es sei in der Tat zu erkennen, dass versucht werde, Flüchtlinge für islamistischen Terrorismus zu gewinnen. Allerdings sei „das Phänomen des islamistischen Terrorismus des IS nicht ein Phänomen, das durch die Flüchtlinge zu uns gekommen ist, sondern das wir auch schon vorher hatten.“ – Quelle: Die ZEIT, 18. August 2016
Wer sich weiterbilden will, kann sich bei einem Ausflug nach Wissembourg das Grab von Foued Mohamed-Aggad ansehen. Er kam aus Syrien und wütete im Bataclan.
Ich bilde mich regelmäßig weiter, hab aber gerade keine Zeit dorthin zu fahren, deshalb die Frage: was gibt es da denn zu sehen?
„was gibt es da denn zu sehen?“
Das Grab eines Massenmörders auf dem islamischen Teil des Friedhofs Wissembourg.
Foued Mohamed-Aggad war ein beliebter Spassvogel in Wissembourg. Ein Prediger hat ihn in Strassburg igemeinsam mit anderen Jugendlichen indoktriniert. Er ging nach Syrien und kam dann zum Anschlag in Paris zurück.
Die Bundesregierung will uns mit derlei Rückkehrern in möglichst großer Zahl beglücken …
Der französische Dschihadisten-Experte David Thomson beschreib solche Rückkehrer als erschreckend normal und hält es für unmöglich zu entscheiden, ob sie tatsächlich geläutert sind oder nicht.
Aus Gründen seiner Sicherheit ging er in die USA.