Montag, 14. Oktober 2019

Aufsichtsrat und Gesellschafter ziehen nach sechs Jahren positive Bilanz: Rettungsdienst Südpfalz GmbH eine Erfolgsgeschichte

9. April 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Westpfalz

Die Rettungswache Zweibrücken an der Kasernenstraße. Sie wurde im September 2013 eingeweiht.
Foto: kv-süw

Südpfalz. In ihrer Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzende konnte Landrätin Theresia Riedmaier im Rahmen der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschaftern eine positive und erfolgreiche Bilanz der Arbeit des Rettungsdienstes Südpfalz  GmbH ziehen.

Seit der Gründung im Jahr 2009 durch die Verantwortlichen des DRK Kreisverbandes Südliche Weinstraße und des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz hat sich die DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute als mittelständisches Unternehmen Arbeitgeber für über 250 hauptamtliche  Mitarbeiter in 14 Rettungswachen und der Integrierten Leitstelle Südpfalz.

Sie ist damit die größte und wichtigste Organisation zur Durchführung des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes (Notfallrettung und Krankentransport) in der Zuständigkeit für den Süden des Landes Rheinland-Pfalz vom Rhein bei Maximiliansau bis zur saarländischen Landesgrenze.

„Die Zusammenarbeit mit den weiteren Gesellschaftern, DRK Kreisverband Südwestpfalz und DRK Landesverband Rheinland-Pfalz ist gut und konstruktiv.

In den letzten Jahren wurde bereits viel erreicht und wir sind weiterhin auf einem guten Weg. Durch den Neubau der DRK Rettungswache Zweibrücken, die Sanierung des Notarztstandortes Dahn und die Umbaumaßnahme bei der Rettungswache Pirmasens wurden für die Mitarbeiter gute Arbeitsbedingungen geschaffen, welche für die erforderlichen Schichtdienste unerlässlich sind.

In diesem Jahr werden diese Bemühungen durch weitere Sanierungsmaßnahmen bei den Rettungswachen Annweiler, Edenkoben und Landau fortgesetzt“, so die Aufsichtsratsvorsitzende. In naher Zukunft müsse auch der notwendige Neubau der Rettungswache in Kandel vorbereitet werden; hier gebe es bereits gute erste Kontakte zum Landkreis Germersheim.

„Dass die Qualität der Arbeit der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH den strengen Vorgaben der DIN ISO 9001:2008 entspricht, bestätigt uns jährlich die Firma Dekra im Rahmen der Rezertifizierung und des Überwachungsaudits im Rahmen unseres Qualitätsmanagements“, erläuterte Geschäftsführer Bernd Fischer.

Regelmäßig wurden und werden auch der Fuhrpark der Einsatzfahrzeuge erneuert und auf den modernsten Stand der Technik und Sicherheit gebracht.

„Es ist darüber hinaus für mich besonders erfreulich, dass wir neben unseren hauptamtlichen Mitarbeitern nach wie vor auf über 230 ausgebildete Ehrenamtliche zurückgreifen können und damit einen wichtigen Beitrag zur Kostenstabilität im Bereich des Rettungswesens leisten. Ebenso großartig finde ich die Tatsache, dass unsere DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH jährlich über 25 jungen Frauen und Männern die Möglichkeit bietet im Rahmen des Sozialen Freiwilligen Jahren bzw. des Bundesfreiwilligendienstes Lebensorientierung und Erfahrungen im Berufsleben zu gewinnen“, so Landrätin Riedmaier.

Im Jahr 2014 wurden durch die DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH insgesamt 76.630 Einsätze registriert und damit 2.212 Einsätze mehr als im Jahr 2013. Hierbei lag der Anteil der Notfallrettung bei rund 45%.

Die Integrierte Leitstelle Südpfalz in Landau, welche ebenfalls zur Rettungsdienst Südpfalz GmbH gehört und selbstverständlich auch gemäß DIN ISO 9001:2008  zertifiziert ist, gilt nach wie vor als die modernste Integrierte Leitstelle in Rheinland-Pfalz. Mit der Einführung der digitalen Alarmierung, des Digitalfunkes sowie der Implementierung der neuen Einsatzleitsoftware „Cobra 4.X“ werden in diesem Jahr weitere wichtige Schritte für die künftige, zukunftsorientierte Alarmierung und Einsatzführung des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehren umgesetzt.

„Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt, dass es richtig und notwendig war, den Rettungsdienst in der Süd- und Südwestpfalz Zug um Zug von den DRK Kreisverbänden in einer gemeinnützen GmbH zusammenzuführen.  Die Bilanz der vergangenen Jahre zeigt deutlich, die zwischenzeitlich erreichten Synergieeffekte und bestätigt dass wir uns rechtzeitig auf den richtigen Weg begeben haben“, so die Aufsichtsratsvorsitzende.

„Ich bin froh und dankbar, dass die Entwicklung in den vergangen 6 Jahren so gut verlaufen ist und bedanke mich ausdrücklich bei den Gesellschaftern, den Mitgliedern des Aufsichtsrates, unserem Geschäftsführer und allen Mitarbeitern für die gute und konstruktive Mitarbeit“, so Landrätin Theresia Riedmaier abschließend. (kv-süw)

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