Freitag, 22. September 2017

Mit der Schule hoch hinaus: Klettercamp der AG „Über Grenzen klettern“ der IGS zum ersten Mal im Frankenjura

29. Juli 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim

Disziplin, Kraft und Konzentration sind beim Klettern gefragt.
Foto. v. privat

Wörth – Seit einigen Jahren führt die Kletter – AG „Über Grenzen klettern“ der IGS Wörth zum Schuljahresende ein Klettercamp durch.

Dieses Jahr ging es erstmals für die aus elf Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe bestehende Klettergruppe in die Fränkische Schweiz, eines der berühmtesten Klettergebiete Deutschlands.

Nachdem zuletzt das Altmühltal auf dem Programm stand, wurde unter der Leitung des federführenden AG-Lehrers Marco Rieder und seinem Kollegen Thilo König sowie dem ehemaligen AG-Schüler Pedro Salisch – er ließ sich extra von seinem Ausbildungsbetrieb freistellen – in der Hersbrucker Hütte des Deutschen Alpenvereins in der Nähe von Betzenstein Quartier bezogen um die dortigen Kalkfelsen zu erklimmen.

Das Klettergebiet zwischen Bayreuth und Nürnberg bietet eine große Auswahl an Routen in allen Schwierigkeitsgraden.

Am ersten Klettertag wurde ein als „Dreistaffelfels“ bezeichneter Kalkriegel ins Visier genommen. Hier gelangen den Jungkletterern erste Touren im Toprope, was eine Absicherung durch das Seil von oben bedeutet – eine absolut sichere Angelegenheit.

Da in der Hütte keine Duschmöglichkeiten vorhanden waren, wurde das nahe gelegene Schwimmbad im Anschluss an die Kletterpartien regelmäßig aufgesucht, ehe abends ein romantisches Lagerfeuer für gute Stimmung sorgte.

Weitere Kletterziele waren an den folgenden Tagen die Graischer Bleisteinwände und die LeupoldsteinerWand. Bei letzterer waren anspruchsvolle Routen mit teilweise bis zu 20 Meter Länge zu bewältigen – eine Herausforderung, die von den jungen Wörther Kletterern gerne angenommen wurde – wie Marco Rieder als selbst sehr erfahrener Kletterer stolz erwähnt.

Am letzten Abend sei dann das Grillen bei strömendem Regen ähnlich herausfordernd gewesen, da sich das Feuer unter den erschwerten Bedingungen nur schwer entfachen ließ.

„Alle Beteiligten des Camps waren sich einig, dass es einen Riesenspaß gemacht hat und wollen nächstes Jahr wieder dabei sein, wenn zum 10.Jubiläum erneut ein besonderes Kletterziel ausgesucht wird“ erzählt Rieder. (lumi)

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