
Zweibrücker Rathaus: Alter und neuer Stadtchef…
Quelle: Pfalz-Express
Zweibrücken. Marold Wosnitza (SPD) bleibt Oberbürgermeister von Zweibrücken. Der Amtsinhaber hat die Stichwahl am Sonntag deutlich für sich entschieden und tritt damit seine zweite achtjährige Amtszeit an.
Nach Auszählung fast aller Stimmbezirke lag Wosnitza mit 55,4 Prozent der Stimmen klar vor seiner Herausforderin Christina Rauch (CDU), die auf 44,6 Prozent kam. Der Vorsprung betrug demnach mehr als 1.100 Stimmen. Das endgültige amtliche Ergebnis wird in den kommenden Tagen vom Stadtwahlleiter festgestellt.
Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zum ersten Wahlgang am 22. März spürbar auf 40,1 Prozent. Damals hatten rund 60 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben – auch weil parallel die rheinland-pfälzische Landtagswahl stattfand.
Im ersten Wahlgang hatte keiner der vier Bewerber die absolute Mehrheit erreicht. Wosnitza lag mit 42,7 Prozent vorn, Rauch folgte mit 30,5 Prozent. Der AfD-Kandidat Christian Hofer kam auf 20,7 Prozent und der parteilose Atilla Eren auf 6,0 Prozent.

…ist Marold Wosnitza.
Quelle: Stadt Zweibrücken
Hofer hatte im Anschluss eine Wahlempfehlung für Christina Rauch ausgesprochen, während Eren sich nicht mehr öffentlich zum Wahlausgang äußerte. Trotz des deutlichen Vorsprungs von zwölf Prozentpunkten im März galt das Duell als offen, da die Stimmen der ausgeschiedenen Kandidaten neu verteilt werden konnten.
Letztlich konnte Wosnitza seinen Vorteil als Amtsinhaber ausbauen und die Stichwahl klar für sich nutzen. Der 60-jährige Marold Wosnitza führt die Stadt seit 2018. Er wird sein Amt im Dezember 2026 für weitere acht Jahre antreten. Christina Rauch, seit 2020 Beigeordnete und zweite Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, gratulierte dem Wahlsieger.
Die 44-Jährige hatte im Wahlkampf unter anderem auf frische Impulse und Veränderungen in der Stadtverwaltung gesetzt. Insgesamt waren rund 26.000 Zweibrücker wahlberechtigt. Die Stichwahl fand in 34 Wahlbezirken statt, ergänzt durch Briefwahl. Mit dem Ergebnis bleibt die SPD an der Spitze der pfälzischen Stadt. Wosnitza hatte im Vorfeld betont, die gute Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen zu wollen.


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