
Foto: dts Nachrichtenagentur
Zweibrücken. Am 29. Dezember traf der erste Impfstoff im Landesimpfzentrum Zweibrücken ein und es wurde auch schon damit begonnen, ihn in den ersten beiden Zweibrücker Senioren- und Pflegeheimen zu verimpfen.
Staatssekretär Willhelm informierte vorab den Oberbürgermeister über die geänderte Strategie, dass ab sofort die Inzidenzkopplung landesweit aufgehoben wird und Zweibrücken deswegen auch früher als geplant Zugriff auf Impfstoff bekommt.
Das mobile Impfteam vom DRK Kreisverband Südwestpfalz (Ansprechpartner: Hans Prager) ist zuständig für die Umsetzung der Impfungen.
Das Impfzentrum Zweibrücken versorgt das mobile Impfteam mit Impfstoff, Spritzen, persönlicher Schutzausrüstung und einem/r Apotheker/in. Dem Impfteam gehören zudem mindestens ein Arzt oder eine Ärztin an.
Als erstes werden die impfwilligen Bewohner und die Mitarbeiter des Johann-Hinrich-Wichern-Hauses Zweibrücken und des DRK Alten- und Pflegeheims in Mörsbach geimpft.
Zweibrücken wurde früher als erwartet mit Impfstoff versorgt, da die Vorbereitungen in den Heimen über die Feiertage mit großem Arbeitseinsatz abgeschlossen wurden.
Die Verwaltung bedankt sich bei den Teams der Einrichtungen, die das ermöglicht haben, aber auch bei den Ärzten, Dr. Feß (DRK Mörsbach), Dr. Brand, Dr. Anastasia Ecker, Dr. Johannes Ecker, Dr. Gensch, Dr. Shabani (alle Wichernhaus), die die Aufklärungsgespräche vor Ort geführt haben.
Die beiden anderen in den Versorgungsbereich des Landesimpfzentrums fallende Seniorenheime (AWO, Contwig) sollen zeitnah folgen.
„Wir freuen uns, dass es jetzt doch so früh schon losgehen kann, obwohl unser Inzidenzwert im Landesschnitt recht gut ist“, so OB Marold Wosnitza.
„Seit Anfang der Pandemie arbeiten alle Kräfte zusammen. Die Einrichtung des Testzentrums, der Fiberambulanz, des Notfallkrankenhauses und jetzt des Impfzentrums lief in Zweibrücken deswegen so reibungslos, weil seit Anfang der Pandemie alle Kräfte eng zusammen gearbeitet haben.
Dies gilt für das Ärztenetzwerk, das Nardiniklinikum Zweibrücken, das DRK, der ASB, das THW, das Gesundheitsamt und die städtische Verwaltung“, so Wosnitza.
Fast wöchentlich trifft sich ein medizinischer Krisenstab um sich über die aktuelle medizinische Lage in Zweibrücken zu informieren und etwaige Maßnahmen daraus abzuleiten.

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