
Marold Wosnitza, SPD (links) und Christian Gauf (CDU) müssen in die Stichwahl.
Quelle:spd und cdu zweibrücken
Zweibrücken. Marold Wosnitza (SPD) und Christian Gauf (CDU) müssen am 14. Oktober in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters in Zweibrücken. Keiner der beiden Kandidaten schaffte die erforderliche Mehrheit von über 50 Prozent.
Sechs Kandidaten kämpften um die Nachfolge des verstorbenen Oberbürgermeister Kurt Pirman. Pirman war am 25. Juni einer schweren Krankheit erlegen.
Zum vierten Mal in der Geschichte der Stadt durften die Zweibrücker ihren Oberbürgermeister selbst wählen. Sechs Kandidaten bewarben sich. Neben Christian Gauf (CDU) waren das Marold Wosnitza (SPD), Klaus Peter Schmidt (AfD) sowie die Einzelbewerber Atilla Eren, Thomas Kewel und Andreas Wente.
Die Kandidaten hatten sich einmalig einer Podiumsdiskussion gestellt. Nach einer kürzlich erfolgten Umfrage lag der amtierende Bürgermeister Christian Gauf mit 45 Prozent vor Konkurrent Wosnitza (31 Prozent). Alle anderen Kandidaten, außer Atilla Eren, waren demnach weit abgeschlagen.
Das erste von 34 Wahllokalen war um 18.20 Uhr ausgezählt. Es positionierten sich Gauf (38,5 Prozent) vor Wosnitza (37 Prozent), Eren (15,7 Prozent) und Schmidt (6,1 Prozent).
Dann die Überraschung: Es zeigte sich bei Auszählung der Wahllokale, dass Wosnitza einen klaren Vorsprung erzielen konnte. „Ich bin positiv überrascht“, kommentierte der SPD-Kandidat. Er hatte erwartet, mit einigen Punkten hinter Gauf zu liegen. Trotz seines Vorsprungs reichte es für ihn nicht über die 50 Prozent-Hürde.
Christian Gauf hatte gedacht, dass der Abstand zwischen ihm und Wosnitza kleiner ausfallen würde. Er will die nächsten drei Wochen nutzen und „Gas geben“ um eventuell Wosnitza noch einholen zu können.
Ergebnis: Wosnitza: 42,7 Prozent, Gauf: 36,4 Prozent, Schmidt (4,2 Prozent), Eren (13,3 Prozent), Kewel (0,7 Prozent) und Wente (2,7 Prozent). (desa)

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