
Foto: über Timly
Eine smarte Wartungssoftware kann ein weiterer wichtiger Faktor in der Fertigung sein, der dazu beiträgt, dass Maschinen und Werkzeuge seltener ausfallen und mit geringer Fehlerquote laufen.
Dabei geht es keinesfalls um die reine Terminverwaltung. Die Inventarsoftware des Schweizer Unternehmens Timly packt das Thema ganzheitlich an. Wartungsplanung, Dokumentation, Bereitstellen von Informationen und auf Wunsch auch die Verknüpfung mit Personalakten vom Wartungspersonal sind nur einige der im Software-Paket enthaltenen Funktionen.
Wartungsplaner: Industrie hat besondere Anforderungen
Wartung und Instandhaltung komplexer industrieller Fertigungsanlagen zu planen, kann in der Praxis zur echten Herausforderung werden. Ein Grund dafür ist die Vielzahl an einschlägigen Gesetzen und Vorschriften. Dazu kommen mögliche interne Erfordernisse.
Grob unterscheiden lassen sich dabei drei Bereiche:
- Sicherheitstechnische Vorgaben: Diese ergeben sich aus gesetzlichen Pflichten wie der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), den Vorschriften der DGUV und anderen branchenspezifischen Verordnungen. Verantwortliche haben wenig Spielraum. Prüffristen müssen eingehalten werden, um Sanktionen kontrollierender Stellen zu vermeiden.
- Funktionserhaltende Vorgaben: Hierbei handelt es sich um Wartungs- und Inspektionspläne, die von der Herstellerseite empfohlen oder vorgeschrieben werden, um beispielsweise Garantieansprüche nicht zu verlieren. Zudem tragen regelmäßige Wartungen zur Langlebigkeit von Maschinen bei.
- Individuelle Vorgaben: Die Arbeitsabläufe im Unternehmen machen es in der Regel erforderlich, dass bestimmte wiederkehrende Tätigkeiten im Alltag durchzuführen sind. Dies können Reinigungsarbeiten oder das Nachfüllen von Betriebsstoffen sein. Auch hier besteht kaum Flexibilität, wenn die Einsatzbereitschaft der Arbeitsmittel nicht gefährdet werden soll.
Die Koordination gestaltet sich schwierig, wenn die anstehenden Termine in unterschiedlichen Systemen verwaltet werden. Zudem ist es hilfreich, wenn die Terminverwaltung direkt mit der Dokumentation gekoppelt ist. Auf diese Weise lässt sich unkompliziert nachvollziehen, in welchem Zustand sich eine Maschine beim letzten Wartungsvorgang befand und welche Arbeiten durchgeführt wurden. An dieser Stelle setzt die Wartungssoftware von Timly an. Der Anspruch ist, dass rund um das Thema Inventar und Wartung nur noch eine Lösung notwendig ist.

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Für die Wartungsverwaltung Software einsetzen: Vorteile und wichtige Voraussetzungen
Eine softwarebasierte Terminverwaltung ist heutzutage in allen Bereichen Standard. Automatische Erinnerungen, das Prüfen von Kollisionen und die einfache Erstellung von Übersichten sind
Funktionen, die auf diese Weise zeitsparend und ohne Fehleranfälligkeit erfüllt werden können. Um jedoch mit einem einheitlichen System auszukommen, muss die verwendete Wartungssoftware in der Lage sein, unterschiedlichste Assets zu erfassen.
Hierfür bietet Timly dynamische Profile an, die letztlich auf Parameter nahezu aller erdenklichen Inventargegenstände anpassbar sind. In der Praxis wird sowohl Mobiliar damit verwaltet, als auch komplexe Maschinen und Fahrzeuge. Für eine leichtere Zuordnung lassen sich zudem Container-Objekt bestimmen, mit denen andere Assets verknüpft werden. So wird eine Fertigungsanlage, die aus vielen einzelnen Komponenten besteht, logisch abgebildet.
Mit diesem Modell können Termine und Unterlagen von Maschinenbestandteilen feingranular erfasst werden. Danach ist es möglich, sich eine Gesamtübersicht für einen Fertigungsbereich anzeigen zu lassen.

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Inventarverwaltung, Wartungsplaner – Software vereinfacht Arbeitsabläufe
Der Einsatz einer Wartungssoftware wie Timly lässt sich nahtlos in eine smarte Produktion, auch als Industrie 4.0 bezeichnet, integrieren. Das Programm ist als Cloud-Service konzipiert. Einrichtung und sichere Anbindung nach den Vorgaben der DSGVO sind schon im Software-Paket enthalten. Ein Zugriff ist mit jedem mobilen Endgerät möglich, das über einen Internetanschluss verfügt.
Auch die Einbindung von IoT-Sensoren wurde bereits umgesetzt. Mithilfe von GPS-Trackern kann beispielsweise eine GPS-Ortung von mobilen Arbeitsgeräten erfolgen. Für die SIM-Karte pro Monat entstehende Kosten sind im Paket enthalten.
Neben der Möglichkeit, ein GPS-Gerät einzubinden, wurden auch Schnittstellen für Betriebsmittelkontrolle durch Distanzmessgeräte und smarte Sensoren zur Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung implementiert. Timly kooperiert in diesem Bereich mit adnexo, dem etablierten Schweizer Hersteller hochwertiger IoT-Sensorik. Messwerte lassen sich so automatisiert dokumentieren und auf Wunsch mit Benachrichtigungen von Verantwortlichen koppeln, wenn zuvor definierte Ereignisse eintreten. Zeitaufwändige manuelle Kontrollen an Maschinen entfallen zunehmend.
Wartungs-App vereinfacht den Informationsaustausch
Um von allen erdenklichen Arbeitsorten Zugriff auf Informationen aus der Wartungssoftware zu erhalten, bietet Timly eine Web-App für Smartphones und Tablets an. In Verbindung mit der Möglichkeit, Assets durch QR-Codes zu kennzeichnen, entsteht so eine intuitive Möglichkeit, das Profil eines Arbeitsmittels aufzurufen. Hierfür muss lediglich mit dem integrierten Barcode-Scanner der QR-Code eingescannt werden. Mitarbeiter können direkt am Arbeitsplatz alle relevanten Informationen aufrufen und bei Bedarf aktualisieren.

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Mit Software Wartungsprotokolle verarbeiten und ablegen
Insbesondere Verordnungen wie die BetrSichV verlangen eine formale Dokumentation von Wartungsarbeiten und Prüfergebnissen. Art und Umfang richten sich nach Industrienormen wie der DIN 31051 und der DIN EN 13306. Timly bietet mit seiner Wartungssoftware die Möglichkeit, Dokumente aller Art in der digitalen Akte eines Geräts abzulegen.
Daher kann ein Protokoll direkt am Mobilgerät vor Ort ausgefüllt und in Echtzeit im Geräteprofil gespeichert werden. Wird Timly auch für die Personalverwaltung eingesetzt, so gilt dies analog für Qualifikationsnachweise und Zertifikate des Prüfpersonals. Auf diese Weise ist maximale Transparenz gegeben. Jeder Mitarbeiter kann sich auf Wunsch vom gesetzeskonformen Zustand einer Maschine überzeugen. Bei Kontrollen liegen alle benötigen Unterlagen vor.
Als Wartungsplaner Excel nutzen: In der Industrie keine sinnvolle Alternative
Vor der Anschaffung einer Wartungssoftware kommt in der Praxis häufig die Frage auf, ob eine vergleichbare Funktionalität auch mit vorhandenen Programmen wie Excel abzubilden sei. Die Anforderungen an eine moderne Wartungsplanung übersteigen die Möglichkeiten des Tabellenkalkulationsprogramms allerdings zumeist.
Insbesondere die Mehrbenutzerfähigkeit und die schlechte Handhabbarkeit auf Mobilgeräten stehen dem entgegen. Smarte Funktionen, etwa die Prüfung auf Terminkollisionen und automatische Erinnerungen, sind nur mit VBA-Skripten umsetzbar. Letztlich erzeugt die Wartungsplanung mit Excel einen deutlich höheren Arbeitsaufwand im Vergleich zum Einsatz einer spezialisierten Wartungssoftware wie Timly. Auch in spezialisierten Sektoren, wie der Holzverarbeitung oder in der IT-Branche, hat die Software von Timly deutliche Vorteile.
Bei der Instandhaltungssoftware Marktführer: Kunden aus der Industrie setzen auf Timly
Timlys Wartungsplaner hat sich in kurzer Zeit zu einem der Marktführer im Bereich der Wartungssoftware entwickelt. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie SodaStream, Siemens, Panasonic und Bayer. Die Verschiedenartigkeit des Kundenkreises zeigt, dass der universelle Ansatz der Inventarverwaltung und Wartungsplanung von Timly Anforderungen der Praxis erfüllt. Der Funktionsumfang der Wartungssoftware wird laufend erweitert und an aktuelle Problemstellungen angepasst, um die Zukunftsfähigkeit sicherzustellen.
Wartungsplaner kostenlos: Vollversion im Alltag testen
Damit Verantwortliche von Unternehmen die Möglichkeit haben, die Handhabung von Timly anhand der eigenen Arbeitsabläufe zu testen, bietet der Softwarehersteller eine kostenlose Testphase an. Dabei stehen alle Funktionen der Wartungssoftware zur Verfügung. Das Feedback der eigenen Mitarbeiter ist eine gute Basis, Akzeptanz und Alltagstauglichkeit vor der Einführung im eigenen Unternehmen festzustellen.

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