Samstag, 16. Januar 2021

Versuchter Totschlag in Karlsruher Straßenbahn: Mit Messer und abgebrochener Flasche auf Opfer eingestochen

1. September 2015 | Kategorie: Nordbaden

Foto: red

Karlsruhe – Nach einem versuchten Totschlag am Sonntag (31. August, kurz vor 6 Uhr) in der Straßenbahn der Linie 1 sucht die Polizei nach zwei unbekannten Männern.

Die Tat wurde unglaublich brutal ausgeführt: An der Straßenbahnhaltestelle Marktplatz kam es aus bislang nicht ermittelten Gründen zu Streitigkeiten zwischen einem 25-Jährigen und den beiden Unbekannten, die noch  zwei weitere Begleiter im Schlepptau hatten.

Als die Straßenbahn kam, stieg der 25-Jährige ein, die beiden Haupttäter folgten ihm. Einer der Männer hatte eine Flasche, der zweite ein Messer in der Hand.

Unmittelbar nach dem Einsteigen gingen beide auf den 25-Jährigen los und stachen und prügelten auf ihr Opfer ein, wobei die Flasche zerbrach und der Täter mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf den jungen Mann einstach.

Bevor sich die Türen schlossen, flüchteten die Täter und ihre Begleiter. Der 25-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Bei der Fahndung nahm die Polizei zunächst vier Tatverdächtige fest. Nach den kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der Tatverdacht gegen die Männer jedoch ausgeräumt werden.

Die beiden Haupttäter werden als Nordafrikaner beschrieben. Einer war ca. 1,80 Meter groß, hatte einen dunklen Drei-Tage-Bart, trug eine blaue Base-Cap und ein rotes T-Shirt mit einem dunklen Aufdruck.

Der zweite war etwa 1,65 – 1,70 Meter groß und trug ein weißes T-Shirt sowie eine dunkle Hose.

Zeugen, die die beiden Täter gesehen haben oder Angaben zu deren Identität geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen. (pol/red)

 

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Ein Kommentar auf "Versuchter Totschlag in Karlsruher Straßenbahn: Mit Messer und abgebrochener Flasche auf Opfer eingestochen"

  1. Meinungssagerin sagt:

    Hammerhart, was da abgeht. Solche Typen gehören SOFORT in SV, denn nur da sind sie gut weg gesperrt. abartig, ohne Witz. Es sollte allein schon wegen solchen Vorfällen mehr qualifiziertes Wachpersonal überall sein. Man kann sic ja nirgends mehr seines Lebens sicher sein!

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