Berchtesgaden – Die Rettung des verletzten Forschers Johann Westhauser aus der Riesending-Schachthöhle im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen ist abgeschlossen.
Nach einer mehrstündigen Pause hatte das Rettungsteam mit dem 52-Jährigen gegen 05:30 Uhr am Donnerstagmorgen den letzten Teil des Aufstiegs begonnen. Um 11:44 Uhr sei der Verletzte an die Oberfläche geholt worden.
Der Höhlenforscher war am Pfingstsonntag mit zwei Begleitern rund 1.000 Meter unter dem Berg in der Höhle unterwegs, als es zu einem Steinschlag kam. Dabei wurde er an Kopf und Oberkörper verletzt. Seitdem lief die Rettungsaktion.
Zur Bergung des Mannes waren mehrere Biwakstationen mit Trinkwasser, Verpflegung und Schlafsäcken eingerichtet worden, über die er in den vergangenen Tagen etappenweise nach oben gebracht wurde. Er wurde medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Die Höhle soll nun verschlossen werden, um Sensationstourismus vorzubeugen. (red/dts Nachrichtenagentur)

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