Washington – Infolge der Verschleppung von mehr als 200 Schülerinnen durch die radikalislamische Gruppierung Boko Haram im Norden Nigerias schicken die USA 80 Soldaten, die bei der Suche nach den Mädchen helfen sollen, in den benachbarten Tschad.
Die Soldaten würden vor Ort bleiben, bis ihre Hilfe nicht mehr erforderlich wäre, so US-Präsident Barack Obama.
Die Schülerinnen waren Mitte April entführt worden, von ihnen fehlt bisher jede Spur. Bereits Anfang des Monats hatten die USA ihre Hilfe bei der Suche angekündigt, wollten jedoch zunächst keine Truppen schicken.
Unterdessen kam es am Mittwoch erneut zu Übergriffen auf mehrere Dörfer. Dabei kamen mindestens 48 Menschen ums Leben. m (dts Nachrichtenagentur)
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