Abuja – Bei neuen Angriffen der radikalislamischen Miliz Boko Haram im nordostnigerianischen Bundesstaat Borno sind am Donnerstag (11. Juni) mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen.
Die Islamisten seien in insgesamt drei Dörfer eingedrungen und hätten Anwohner niedergeschossen, berichten örtliche Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Anschließend hätten sie Gebäude geplündert und niedergebrannt.
Boko Haram setzt sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria sowie ein Verbot westlicher Bildung ein und verübt immer wieder Anschläge.
Der neue nigerianische Präsident Muhammadu Buhari hatte angekündigt, dass der Kampf gegen den Terror von Boko Haram höchste Priorität für ihn und seine Regierung habe. Dabei waren zunächst Fortschritte erzielt worden, in den vergangenen Wochen hatte es jedoch wieder vermehrt Angriffe gegeben. (dts Nachrichtenagentur)

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