
Ein Umzug kostet meist viel Geld. Einiges kann jedoch steuerlich abgesetzt werden.
Foto: Pfalz-Express
Stressfrei umziehen, das wünscht sich fast jeder. Die Realität sieht für Menschen, bei denen ein Umzug ansteht, leider oft anders aus.
Während die Vorfreude auf das neue Zuhause bereits groß ist, steht vorab noch der in den meisten Fällen kräftezehrende Umzug an und trübt die Stimmung. Hinzu kommt: Wer nicht in eine Spedition investieren möchte, muss selbst anpacken.
Nichtsdestotrotz muss ein Umzug kein anstrengender Kraftakt werden. Es müssen lediglich einige Dinge beachtet werden und schon gelingt auch ein Umzug in Eigenregie reibungslos – das neue Zuhause kann dann schnell und einfach bezogen werden. Für „Umzieher“, die nicht selbst tätig werden wollen, bietet beispielsweise das Unternehmen Movinga ein komplettes Paket an.
Die richtige Planung ist entscheidend
Bevor mit dem Kistenpacken losgelegt wird, sollte ein Plan gemacht werden. Ein Plan sorgt dafür, dass während des Umzugs der Überblick behalten wird und sich die Arbeit nicht unnötig in die Länge zieht.
Zum richtigen Planen gehört es, im Voraus Überlegungen anzustellen, wie viele Helfer benötigt werden, wie viel Zeit der Umzug in etwa in Anspruch nimmt, wo ein geeignetes Transportfahrzeug gemietet oder ausgeliehen werden kann oder welches Material und Werkzeug besorgt werden muss, um Möbel und Haushaltsgegenstände abzubauen und sicher zu verpacken.
Es ist hilfreich, sowohl die Reihenfolge als auch kleine Details schriftlich festzuhalten. So entsteht kein Durcheinander und es wird nichts vergessen.
Was ist bei einem Umzug zu beachten?
Besonders wichtig bei einem Umzug ist die frühzeitige Organisation. Helfer sollten rechtzeitig gefragt werden, ob sie für den Umzugstermin zur Verfügung stehen, Urlaubstage weit genug im Voraus eingereicht werden und auch das Transportfahrzeug sollte nicht erst in letzter Minute gemietet werden.
Der Transporter sollte so effizient wie möglich beladen werden, denn jede Fahrt extra kostet auch extra. Bei kleineren Gegenständen bietet es sich an, diese mit dem eigenen Fahrzeug zum neuen Zuhause zu bringen, sofern es nicht allzu weit entfernt liegt. Das spart Platz im Transporter.
Beim Packen der Kisten sollte nach Wichtigkeit vorgegangen werden. Alles, was häufig genutzt wird und wichtig ist, wird zum Schluss eingepackt. Auch „Ausmisten“ gehört dazu. Zudem erleichtert eine genaue Beschriftung der Kisten sowohl das Verpacken als auch das Auspacken im neuen Zuhause.
Um während der Fahrt Schäden zu vermeiden, müssen Möbel und Kisten gut gesichert werden. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, kann auch eine Umzugsversicherung abgeschlossen werden, die im Schadensfall die Kosten übernimmt. Wer teure Möbel oder hochwertige Gegenstände transportiert und kein unnötiges Risiko eingehen möchte, sollte auf eine Versicherung nicht verzichten.
Wie kann bei einem Umzug Geld gespart werden?
Falls der Umzug berufsbedingt ist, kann man Umzugskosten von der Steuer absetzen. Neben Transportkosten, Kosten für die Spedition sowie Maklergebühren, die beim Finanzamt geltend gemacht werden können, umfasst die Umzugskostenpauschale auch kleinere Ausgaben wie Ummeldegebühren, Wohnungsanzeigen und Renovierungsarbeiten. Wenn die Kriterien erfüllt werden, lässt sich mit der Umzugskostenpauschale viel Geld sparen.
Wie hoch fallen die Umzugskosten aus?
Wie hoch die Umzugskosten ausfallen, hängt immer vom Einzelfall ab. Während manche Umzüge sehr kostspielig sind, fallen andere preisgünstiger aus. Wie teuer der Umzug letztendlich wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie der Größe des Haushalts und der Strecke, die mit dem Transportfahrzeug zurückgelegt werden muss.
Nicht zuletzt haben jedoch auch geschickte Planung und die richtige Kalkulation im Voraus entscheidenden Einfluss auf den Preis. Wer die Kosten so gering wie möglich halten möchte, sollte rechtzeitig mit den Vorbereitungen loslegen und preisgünstiges, aber dennoch hochwertiges, Material und Werkzeug besorgen.
Zudem sollte Jeder von seinem Recht Gebrauch machen und sich umfassend über die Umzugskostenpauschale informieren. Auf diese zusätzliche Kostenersparnis sollte man nicht verzichten.
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