Ingelheim – Die Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (AfA) Ingelheim belegt seit heute zwei Zelte mit je 75 Plätzen als vorübergehende Unterkunft.
Damit soll wegen der hohen Zugangszahlen ein Kapazitätsengpass überbrückt werden.
Unter Federführung der Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurden binnen drei Tagen das Gelände planiert, sowie die beiden Unterkunftszelte sowie Sanitärcontainer und ein Verpflegungszelt errichtet.
Das sei eine logistische Meisterleistung, sagte Integrationsministerium Irene Alt vor Ort.
Ziel sei es, die Verweildauer für die Asylsuchenden in den Zelten so kurz wie möglich halten: „Sie werden in der Regel nur ein paar Tage hierbleiben, bevor sie dann in der AfA selbst einquartiert werden.“
In der AfA Ingelheim stehen jetzt insgesamt 896 Plätze zur Verfügung
Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Claus „Angesichts der aktuellen Situation haben wir in Abstimmung mit dem Landkreis ein Gelände, das wir eigentlich für den Bauhof vorgesehen hatten, für diese Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Wir müssen hier alle solidarisch sein und wir tragen unser Möglichstes dazu bei, dass wir die Aufgabe der Fluchtaufnahme gut meistern.“
Die Betreuung der Asylbewerber hat das Deutsche Rote Kreuz übernommen, das noch hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer für die verschiedensten Aufgabe sucht.
„Im Laufe der nächsten Tage werden hauptamtliche Kräfte die Betreuung übernehmen. Wir werden Sozialpädagogen, einem Sanitätsdienst und weiteren Hilfskräften vor Ort haben, damit wir die Asylsuchenden gut betreuen können“, sagte Anke Marzi, die stellvertretende Geschäftsführerin des DRK-Landesverbandes.
Interessierte können unter der Mail-Adresse e.eck@lv-rlp.drk.de Kontakt zum DRK aufnehmen. (red)

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