Wörth – „Ein Anfang ist gemacht, auf dem wir uns aber nicht ausruhen dürfen“ meinte Martin Damm, der Trainer von Frauen-Handball-Oberligist TV Wörth nach dem ersten Sieg seiner Truppe mit 41:23 (19:11) gegen das Schlusslicht HSG Kastellaun/Simmern.
Dabei hatte es anfangs nicht nach einem so deutlichen Sieg ausgesehen. Die Gäste aus dem Hunsrück lagen nach fünf Minuten 4:2 vorne. Der Druck, endlich gewinnen zu müssen, belastete die Einheimischen anscheinend doch, so dass sie eine ziemlich große Nervosität in den ersten Minuten an den Tag legten. Fehlabgaben und –würfe waren die Folge. Nach der 5:4-Führung (9.Minute) platzte aber langsam der Knoten.
Die HSG konnte noch auf 6:5 und 7:6 (12.Minute) verkürzen, aber dann zogen die Gastgeber über 10:6 (15.) auf 12:7 (20.) und 17:8 (25.) davon. Jetzt lief der Ball auch wie am Schnürchen durch ihre Reihen und die Chancen wurden gut genutzt. Die Gäste versuchten es mit einem Wechsel der Torfrau, aber auch das brachte ihnen nichts ein. Carla Schmitt (7/3), Lara Pfirrmann und Anne Schmitt (beide 3) zeigten sich als sichere Werferinnen, ergänzt von Julia Sitter, Nicole Weisenburger und Anne Pfirrmann zum Halbzeitstand von 19:11.
Nach der Pause ging das muntere Toreschießen der Damm-Truppe weiter. Marsci Nagy erzielte mit zwei Treffern in Folge das 23:13 (38.), Eva Pfirrmann ebenfalls mit zwei Torerfolgen hintereinander das 27:15 (45.). Damit war das Spiel schon längst entschieden, die Überlegenheit wurde immer größer. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut über 34:18 (50.) auf 41:23 mit dem Abschlusstreffer von Carla Schmitt, die insgesamt 16 Treffer erzielte und dabei sechs Strafwürfe sicher verwandelte.
Aber es schlichen sich zum Leidwesen des Trainers bei der klaren Überlegenheit auch einige Nachlässigkeiten sowohl im Abschluss wie auch in der Abwehr ein. „Da wäre noch mehr drin gewesen“ machte Damm deutlich.
Am Sonntag kommt um 16 Uhr die VTV Mundenheim zum nächsten Heimspiel in die Bienwaldhalle. Die Damm-Truppe würde sich über weitere lautstarke Unterstützung des Wörther Publikums freuen – ebenso wie die Männer, die Nieder-Olm um 18 Uhr empfangen. (lumi)
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