Berlin/Prag – Im Fall des am Ostersonntag in einer Kirchenruine in Berlin-Mitte tot aufgefundenen Israelis ist am Freitagabend ein Tatverdächtiger in Tschechien festgenommen worden.
Die Ermittlungen der 6. Mordkommission hätten zunächst in ein Hostel in Mitte geführt, in das das Opfer am Karfreitag eingecheckt hatte. Hier hatte er Kontakt zu einem 28-jährigen Albaner. Dieser steht im Verdacht, des Israeli am Karsamstag zwischen 17 und 21 Uhr getötet zu haben.
Des Weiteren lagen Erkenntnisse vor, dass sich der Verdächtige nach der Tat ins Ausland abgesetzt habe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin erging ein europäischer Haftbefehl gegen den Albaner wegen Totschlags.
Der Verdächtige wurde in der tschechischen Stadt Ústí nad Labem aufgespürt und durch tschechische Spezialeinheiten festgenommen. Er sieht nun einer Auslieferung nach Deutschland entgegen. Das Motiv der Tat ist nach wie vor unklar, so die Polizei. (dts Nachrichtenagentur)

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