Dienstag, 19. Juni 2018

Tatverdächtiger im Fall Susanna soll Tat gestanden haben – Ali B. wird augeliefert – Landung in Frankfurt

9. Juni 2018 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Panorama

Ali B. ist in Begleitung von Bundespolizisten nach Deutschland unterwegs.
Foto (bearb.): Polizei Wiesbaden

Mainz – Obwohl es kein Auslieferungsabkommen mit dem Irak gibt, soll der Tatverdächtige im Mordfall Susanna S., Ali B., noch am Samstag nach Deutschland überstellt werden.

Die kurdischen Behörden haben dem Gesuch aus Deutschland stattgegeben, den 20 Jahre alten Iraker auszuliefern., berichten in- und ausländische Medien übereinstimmend. Er soll am Abend am Frankfurter Flughafen eintreffen.

Der Polizeichef der Stadt Dohuk sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Verdächtige habe während eines Verhörs gestanden, das Mädchen getötet zu haben.

Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, soll Ali B. über Land in den Nordirak eingereist sein. Ein Familienmitglied soll der kurdischen Polizei den entscheidenden Tipp gegeben haben. Das berichtet die Bild.

Ali B. soll Susanna F. vor zwei Wochen misshandelt, vergewaltigt und dann aus Angst vor Entdeckung getötet haben. Ihre Leiche wurde am Mittwoch in einem schwer zugänglichen Gebiet bei Wiesbaden gefunden.

Kurz zuvor hatte sich der Tatverdächtige mitsamt sieben weiteren Familienangehörigen von Düsseldorf aus mit gültigen sogenannten Laissez-Passer-Papieren, aber mit falschen Namen auf den Flugtickets über Istanbul in den Irak abgesetzt. (red)

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3 Kommentare auf "Tatverdächtiger im Fall Susanna soll Tat gestanden haben – Ali B. wird augeliefert – Landung in Frankfurt"

  1. Aufgewachte sagt:

    Ehrlich gesagt will ich diesen Mörder hier nicht haben. Vermutlich bekommt er bei uns wieder eine Sonderbehandlung. Mir wäre es lieber, er würde im Irak nach den dortigen Rechtsmaßstäben verurteilt, selbst wenn er hingerichtet wird. All diese illegalen Kriminellen kosten uns nur unnötig Geld, welches ich lieber für wirklich bedürftige Einheimische und friedfertige Einwanderer, die unsere Regeln achten, verwenden würde.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Erstaunlich, wie schnell alles geht, wenn ein Fall mal unerwünschte politische Wirkung entfaltet:

    – Bilal Ben Ammar, wichtiger Zeuge im Fall Amri / Weihnachstmarkt, der am Vorabend mit ihm essen war, wurde wenige Wochen nach dem Anschlag abgeschoben.
    – Hicham B., 48-facher Straftäter, der im Abschiebegefängnis Ingelheim Feuer gelegt hatte und nach seiner Verlegung aus der Fachklinik in Alzey geflohen war, war zwei Tage nach seiner Rücküberstellung aus der Schweiz zurück in Marokko.
    – Yussif O, zuerst Togoer, dann Ghanaer, dessen Abschiebung aus Ellwangen unter Androhung von Gewalt gegen die Polizei verhindert wurde, war innerhalb weniger Tage in Italien.

    Und nun ist Ali Bashar schon zurück.

    Keine ärztlichen Atteste, anwaltlichen Einsprüche, haben’s wie sonst üblich verhindert …

  3. qanon sagt:

    Besagter Iraker kommt mit seiner 8 köpfigen Sippschaft und beantragt hier Asyl, weil er angeblich von Kurden verfolgt wurde. (Das sind die, die wir aufnehmen weil sie vom IS verfolgt werden). Im Asylheim begeht der Iraker mehrere Straftaten und vergewaltigt ein 11 jähriges Kind ….
    der Asylantrag wird abgelehnt weil kein Asylgrund vorliegt ….. Daraufhin klagt er hier (auf Kosten der Steuerzahler ) und scheitert. ….Statt abgeschoben zu werden bleibt er und befreundet sich mit einem Kurden…. also mit einem derer, von denen er verfolgt wurde! Und begeht diese grausame Tat scheinbar mit seinem kurdischen Kumpel….. Dann, um hier nicht der Strafverfolgung ausgesetzt zu sein, schnappt er seine Familie geht zum Konsulat… Hat plötzlich seinen original Pass und Namen wiedergefunden… … scöne Story

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