
Notarzteinsatz.
Archivbild: Pfalz-Express
Speyer – Die Stadtverwaltung Speyer errichtet zurzeit an insgesamt 14 Stellen Rettungspunkte im gesamten Naherholungsgebiet „Im Binsfeld“. Rettungspunkte sind in der Regel Schilder mit allen relevanten Informationen, die Rettungskräfte schon bei der Benachrichtigung erfahren sollten, wenn sie schnell am Unglücksort sein wollen.
Die Punkte dienen den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei einem Notfall zur besseren Orientierung. Je präziser die Ortsangabe beim Notruf, desto schneller können die Einsatzkräfte Hilfe leisten.
Die Rettungspunkte werden an den Zugängen zu den Seen und an markanten Stellen, wie dem „Kiosk 2“, zwischen den Seen „Silbersee“ und dem Badesee „Binsfeld“, oder am „Badestrand – Grillplatz“ montiert.
Die Standorte der Rettungspunkte sind den Rettungs- und Sicherheitskräften bekannt. Anhand der mitgeteilten Nummerierung des entsprechenden Rettungspunkts können die Einsatzkräfte den schnellsten Anfahrtsweg zum Unfallort nutzen und die Zeit bis zur Rettung von beispielsweise Verletzten oder Ertrinkenden verkürzen.

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Die Rettungspunkte sind mit einer Kennziffer ausgestattet und informieren über die internationale Notrufnummer 112 und Verhaltensregeln im Rettungsfall. So wird derjenige, der den Notruf abgesetzt hat, aufgefordert, am Rettungspunkt auf die Einsatzkräfte zu warten. Ist das nicht möglich, da von ihm erste Hilfe geleistet werden muss, sollen Dritte aufgefordert werden, die eintreffenden Rettungskräfte zum Unfallort zu führen.
Die Informationen auf den Rettungspunkten in drei Sprachen ausgeführt (deutsch, englisch und französisch). So können auch Badegäste und Besucher ohne Deutschkenntnisse an den Binsfeldseen die Rettungspunkte und deren Informationen verstehen und umsetzen.
Die Rettungspunkte sollen der Sicherheit aller Nutzer des Naherholungsgebiets „Im Binsfeld“ dienen. Deshalb appelliert die Stadt an alle, Beschädigungen oder Vandalismus an den Rettungspunkten der Stadtverwaltung Speyer zu melden. (red/cli)
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