Mittwoch 14.Oktober 2026

Kirchheimbolanden erhält 1.562.000 Euro zur Entwicklung der Barockstadt

14. Oktober 2026 | Kategorie: Donnersbergkreis

Kirchheimbolanden. Die Stadt Kirchheimbolanden (Donnersbergkreis) erhält in diesem Jahr weitere 1.562.000 Euro an Städtebaufördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“.

Land und Bund unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets seit dem Jahr 2012 und haben inklusive der diesjährigen Bewilligung bereits 6,19 Millionen Euro für die städtebauliche Entwicklung von Kirchheimbolanden bereitgestellt.

„Die Stadt Kirchheimbolanden plant, die Mittel insbesondere für die zweite Ebene des Terrassengartens und die Freiflächengestaltung um die Paulskirche zu nutzen. Auf der Nordwestseite der Paulskirche befindet sich eine historische Treppenanlage, an der im Bereich der Stufen und des Plattenbelages der Podeste in der Vergangenheit durch eindringendes Wasser zunehmend Schäden entstanden sind, die die Verkehrssicherheit so stark beeinträchtigen, dass die Treppe für den öffentlichen Fußgängerverkehr gesperrt werden musste. Vorgesehen ist deshalb nun, neben der Sanierung der eigentlichen Treppenanlage, auch eine Teilsanierung der anliegenden Mauer zur Vermeidung weiterer Folgeschäden vorzunehmen“, so Kommunalminister Sven Teuber.

Die Städtebauförderung stellt für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen jeweils passgenaue Programme bereit, um Städte und Gemeinden nachhaltig, modern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ werden gezielt die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren unterstützt. Ziel ist es, diese Zentren langfristig zu stabilisieren, ihre Attraktivität zu steigern und sie als lebenswerte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung zu stärken.

„Eine starke Innenstadt ist mehr als ein Ort – sie ist Ausdruck urbaner Lebensqualität. Mit gezielten Investitionen helfen wir den Städten, ihre Zentren als lebendige Treffpunkte für Handel, Kultur und Gemeinwesen weiterzuentwickeln. Das stärkt nicht nur die Stadt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt“, sagte der Minister.

Hintergrund:

Mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ und „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren, Stadtteilen und Brachen zur Verfügung. Das Angebot wird durch das landeseigene Programm „Strukturprogramm“ und das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ abgerundet.

Im Programmjahr 2026 sind in der Städtebauförderung wieder über 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Bewilligung vorgesehen. Im Zeitraum von 2010 bis 2025 profitierten über 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von der Städtebauförderung. Ihnen kam eine Gesamtsumme von über einer Milliarde Euro zugute.

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