Samstag, 25. Juni 2022

Smart Factory an BBS Wörth: Einweihung nachgeholt

Kompetenz- und Lernnetzwerk 4.0 – grenzüberschreitende Schüler- und Lehreraustausche

3. Juni 2022 | Kategorie: Kreis Germersheim, Wirtschaft in der Region

Foto über KV GER

Wörth/Kreis Germersheim – Seit Sommer 2021 ist die Smart Factory an der Berufsbildenden Schule Germersheim, Standort Wörth in Betrieb. Zum Startschuss war eine Einweihungsveranstaltung mit allen Beteiligten geplant. Die ist wegen Corona seinerzeit ausgefallen. 

Nun wurde die offizielle Einweihung nachgeholt. Mit der „Smart Factory“, die in der ehemaligen Schreinerwerkstatt der BBS eingerichtet wurde, wurde ein deutsch-französisches Kompetenz- und Lernnetzwerk 4.0 geschaffen, das deutschen und französischen Jugendlichen zugutekommt.

Am BBS-Standort Wörth liegt der Schwerpunkt auf der Ausbildung im Metall- und Elektrobereich. Die Berufsbildende Schule wurde mit der „Smart Factory“ zum Aus- und Weiterbildungszentrum für Industrie 4.0 weiterentwickelt. Diese „Smart Factory“ (eine sog. Modellfabrik) simuliert die reale Arbeitswelt, beispielsweise den Transport aus dem Hochregallager über die Bearbeitung und die Qualitätskontrolle bis hin zum Vertrieb.

„Wir sind stolz auf dieses grenzüberschreitende Leuchtturmprojekt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Damit tragen wir den Anforderungen der modernen Arbeitswelt in Europa in besonderer Weise Rechnung. Gemeinsam mit allen Partnern wurden Ausbildungsmodule geschaffen, die unseren Jugendlichen in Deutschland und Frankreich helfen, sich optimal auf die sich verändernden Arbeitsprozesse und neuen Berufsbilder vorzubereiten.“

Im November 2019 hatte der Landkreis Germersheim als Projektträger die Zusage über eine Förderung aus dem grenzüberschreitenden EU-Förderprogramm Interreg V A „Oberrhein“ über 1.005.000 Euro erhalten. Das Land Rheinland-Pfalz hat über die Schulbauförderung die Baumaßnahme mit 570.000 Euro unterstützt.

Foto über KV GER

Projektpartner sind auch das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung sowie aus Frankreich die Groupement d’Intérêt Public Formation Continue et Insertion Professionelle – Alsace (Organisation, die im Auftrag der französischen Schulbehörde zuständig ist für Berufsbildung), die französischen Schulen, Lycèe Heinrich Nessel, Haguenau, und Lycèe Georges Imbert, Sarre-Union, sowie die Region Grand Est und der Eurodistrict PAMINA.

Bei der Einweihung dabei waren auch die rheinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther, Bettina Brück, Bildungsstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz, Victor Vogt, Vize-Präsident des EVTZ Eurodistrikt PAMINA und Ratsmitglied der Collectivité européene d‘Alsace, die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche und der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

Foto über KV GER

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