Berlin – Der Kabarettist Serdar Somuncu wirft dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor, einen „Bürgerkrieg in Deutschland“ zu riskieren: „Stellen Sie sich vor, es stirbt nur ein Türke in Deutschland, ein AKP-Anhänger oder ein Nicht-AKP-Anhänger in einem innertürkischen Zwist. Wir hätten in einer Woche Krieg“, sagte Somuncu dem Magazin „Stern“.
Erdogan gehe ans Limit. Er provoziere, dass die Situation eskaliert. Für den in Istanbul geborenen Somuncu sind die Deutschen noch immer unberechenbar. „Ich weiß nie: Mögen die jetzt Flüchtlinge oder nicht?“, sagte er. „Sind die türkenfreundlich oder türkenfeindlich? Wenn die heute sagen: `Wir sind alle für Integration` – kann sein, dass die morgen Sarrazin wieder gut finden.“
Regelmäßig provoziert der Satiriker. Das stößt nicht immer auf Verständnis. So wirft Somuncu dem WDR vor, seinen Auftritt in Carolin Kebekus` Show „Pussy Terror“ zensiert zu haben: „Der Auftritt drehte sich darum, dass ich den WDR kapere. Ich stand da in Diktatoren-Uniform und sagte: `Ab heute läuft es anders. Mehr Titten, weniger Inhalt. Tom Buhrow ist eine Pussy, der wird abgeschoben.` Die sagten sich: Das mit Buhrow geht nicht. Weil sie Schiss hatten, dass sich der Chef angepisst fühlt“, sagte Somuncu . (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken




Ankara – Wieder einmal eine verbale Entgleisung: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Regierungssystem Hitler-Deutschlands als ein Beispiel für ein ...
Ankara. Kanzlerin Merkel und Präsident Erdogan trafen sich heute mittag zu einem Gespräch im Präsidentenpalast. Vor den türkischen Fahnen sitzend, gaben sie ...
Berlin – In der Bundesregierung stellt man sich offenbar darauf ein, dass der türkische Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan persönlich bei seinen Landsleuten ...
Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Auftritt des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan in NRW zu verhindern. „Es ...
Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat für die terroristischen Anschläge in Istanbul Vergeltung angekündigt. Es sei offensichtlich, dass „die ...
Berlin – Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat scharfe Kritik daran geübt, dass deutsche Behörden Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland dulden: „Die Kumpanei der ...
Berlin – Angesichts der jüngsten Entwicklungen in den deutsch-türkischen Beziehungen finden einer N24-Emnid-Umfrage zufolge 64 Prozent der Deutschen, Bundeskanzlerin Angela Merkel solle ...
Berlin – Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) sieht als Grund für die wachsende Zustimmung unter den Deutschtürken für die Politik des ...













+++ Pressemitteilung +++
Joachim Paul (AfD): Türkische MIT-Agenten sofort raus aus Rheinland-Pfalz
Auf der Liste angeblicher Gülen-Anhänger des türkischen Geheimdienstes MIT stehen auch die Namen von 13 Menschen aus Rheinland-Pfalz. Die Betroffenen würden von der Polizei darüber informiert, dass sie im Fokus des türkischen Nachrichtendienstes MIT stehen könnten, teilte das Innenministerium in Mainz mit. Die Liste umfasst demnach die Namen von mehr als 300 in Deutschland lebenden Bürgern.
Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Unsere Landtagsfraktion hat die Landesregierung bereits zweimal durch Anfragen auf die Gefahren, die vom türkischen Geheimdienst MIT ausgehen, aufmerksam gemacht. Stets räumte die Landesregierung ein, keine Erkenntnisse über die Arbeit des MIT in Rheinland-Pfalz zu besitzen. Wie schon beim Thema Ditib, muss erneut festgestellt werden, dass das Innenministerium schlecht informiert ist und die Umtriebe von Organisationen, die aus der Türkei gesteuert werden und die Verfolgung von Oppositionellen in Deutschland maßgeblich unterstützen, nicht ernst genug nimmt.“
Paul weiter: „Das systematische und rücksichtslose Ausforschen von Rheinland-Pfälzern zu Gunsten von Erdogans Verfolgungsmaschinerie gefährdet die innere Sicherheit und den Frieden in unserem Bundesland. Ich fordere die Landesregierung auf, alle Mitarbeiter des MIT zu unerwünschten Personen zu erklären und sie aufzufordern, Rheinland-Pfalz umgehend zu verlassen.“
Joachim Paul ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.