Dienstag, 01. Dezember 2020

Schöne Einstimmung auf Weihnachten: Adventskonzert der Zeiskamer Frohsinn-Chöre

9. Dezember 2018 | Kategorie: Kreis Germersheim, Kultur

Die Zuhörer wurden (hier von den Happy Voices) auf Weihnachten eingestimmt.
Foto: Hilde Groth

Zeiskam. Für das „Gemeinsam Singen im Chor“ wirbt der Frohsinn Zeiskam im 65. Jahr seines Bestehens.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres veranstalteten Männer, Frauen, gemischter Chor und der junge Chor „Happy Voices“ ein gemeinsames Konzert zugunsten der Zeiskamer Kindergärten in der schön geschmückten evangelischen Kirche.

Zirka 300 Zuhörer, darunter Bürgermeister Klaus Weiß, die Zeiskamer Zwiebelkönigin und VG-Bürgermeister Dieter Adam, waren gekommen um sich von den Sängerinnen und Sängern in eine vorweihnachtliche Stimmung bringen zu lassen, was absolut gelang.

Dafür sorgten die „Traditionschöre“ mit eher besinnlichen Darbietungen (Gemischter Chor: conditor alme siderum, Licht im Advent, Weihnachtliches Hoffen, Lobgesang der Engel; Männerchor: Es ist Advent, Kommt den Herrn zu preisen, lauft ihr Hirten, Ehre sei Gott; Frauenchor: Engelsstimmen, Lasst uns dem Kindlein singen, o, gnadenreiche Zeit, kommt, lobsinget und seid froh“,) während die „Happy Voices“ mit Perfect christmas night, Yes, Virginia, Can you hear the angels,have yourself a merry little christmas und Jingle Bell Rock die anglo-amerikanische Swing-Weihnacht nach Zeiskam brachte.

Martin Erhard ist der musikalische Dreh-und Angelpunkt für die Chöre. Der vielseitige Dirigent, Kirchenmusiker und Pianist, war an diesem Tag genau fünf Jahre Dirigent und musikalischer Leiter der Frohsinnchöre.

Zum ersten Mal trat er auch als Solist in einem Frohsinn-Konzert auf. Mit seinem wunderschönen klaren Tenor und den solistischen Darbietungen „In the bleak midwinter“, „O holy night und „Drei Könige wandern“, eroberte er sofort die Herzen der Zuhörer.

„Wir würden gerne mehr von ihm hören“, sagte zum Beispiel eine begeisterte Konzertbesucherin, die das gerne als Anregung verstanden haben möchte.

Im zweistündigen Konzert waren auch besinnliche und zum Nachdenken anregende Gedichtvorträge von Erika Humbert und Helga Buchmann zu hören.

Anna Nam, die wieder aus München angereist war, begleitete den Solisten sowie die Chöre wie immer perfekt an Klavier und Orgel.

Zum Ende des vielbeklatschten Konzertes sangen alle Chöre noch einmal gemeinsam das Weihnachtslied schlechthin: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit – es kommt der Herr der Herrlichkeit“. (hg)

Auftritt Traditionschöre.
Foto: Groth

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