
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur Hochwasserschutz, sondern auch Verschönerung.
Grafik: Stadt Germersheim
Germersheim – Die Arbeiten zur Umgestaltung des Rheinvorlands nehmen Fahrt auf:
Die neue Großbaustelle am Rheinufer ist bereits eingezäunt und die Bagger können rollen.
Mit der Rodung haben nun die Arbeiten begonnen. Da es sich um eine Ausgleichsmaßnahme im Bereich Hochwasserschutz handelt, sind die Stadt Germersheim und die Struktur- und Genehmigungs-Direktion Süd (SGD) die Auftraggeber.
Am Rheinufer in Germersheim, zwischen dem alten Werfthafen und der Eisenbahnbrücke, sind die Zeichen der bevorstehenden Veränderung mittlerweile nicht mehr zu übersehen.
Das gesamte Areal vor dem Schiffsanleger ist eingezäunt, die Zufahrten sind gesperrt und die Bagger und Materialien stehen bereit.
„Hier werden die Ideen und Pläne in die Tat umgesetzt, die wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Germersheimer Bürgern erarbeitet und entwickelt haben“, so Bürgermeister Marcus Schaile.
Mit den Aktionen „rheinfinden“, „rheinmischen“ „rheinzeichnen“ hatte man mit Teilnahme der Germersheimer Bürger Ideen und Vorschläge gesammelt und mit einem Team von Spezialisten und Landschaftsarchitekten weiterentwickelt.
Wenn alles klappt, soll der Bereich bis zum Herbst wieder zugänglich sein, so Schaile weiter.
Die Maßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 80 Prozent gefördert. Diese Finanzierung erfolgt schuldenneutral über den sogenannten Wassercent.
Laut Planung sollen zunächst die Arbeiten auf dem großen, bereits eingezäunten Areal beim Schiffsanleger in Angriff genommen und weitgehend abgeschlossen werden, bevor die weiteren Areale wie die Kulturtreppe am ehemaligen Werfthafen und die Strecke bis zur ehemaligen Ziegelei bei Sondernheim in Abschnitten bearbeitet und entsprechend umgestaltet werden.
„Die momentan großflächige Abzäunung ist notwendig, damit wir die umfangreichen Umgestaltungsmaßnahmen, beispielsweise an den Zuwegen und im Uferbereich in diesem Bauabschnitt möglichst konzentriert und am Stück erledigen können“, so der Germersheimer Stadtchef. Das bündele die Ressourcen und spare eine Menge Zeit.
Auch wenn man das Rheinvorland in den kommenden Monaten nicht wie gewohnt nutzen könne, lohne sich das Warten: „Es wird ein absolutes Highlight und nach Abschluss der Umgestaltung ein echter Besuchermagnet, von dem wir alle für lange Zeit profitieren werden.“

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