Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den anhaltenden Flüchtlingsstrom nach Deutschland mit einer Lawine verglichen.
„Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht und ein bisschen Schnee bewegt“, sagte Schäuble am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Centrums für Europäische Politik (CEP) in Berlin.
Laut Beobachtern könne diese Aussage als indirekte Kritik am Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefasst werden. „Ob wir schon in dem Stadium sind, wo die Lawine im Tal unten angekommen ist oder ob wir in dem Stadium im oberen Ende des Hanges sind, weiß ich nicht“, so der Finanzminister weiter.
Die Zuwanderung nach Deutschland sei ein „Rendezvous unserer Gesellschaft mit der Globalisierung“. In diesem Zusammenhang appellierte Schäuble erneut an die anderen EU-Länder, dass der Migrationsdruck nach Europa nur gemeinsam gelöst werden könne. „Oder es kann ziemlich schlecht für uns alle werden.“ (dts Nachrichtenagentur)

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