
Diese Beiden haben sich auf dem Dach des Storchenzentrums niedergelassen.
Archivfoto: Pfalz-Express/Ahme
Bornheim. Trotz der frostigen Temperaturen sind bereits knapp die Hälfte der Bornheimer Störche aus den wahrscheinlich nicht sehr weit entfernten Überwinterungsgebieten zurück.
Auch aus anderen Orten liegen zahlreiche Meldungen vor. Ab Samstag soll es wieder wärmer werden, so dass sie im aufgetauten Boden wieder Regenwürmer finden werden. Zwischenzeitlich müssen sie, wie z. B. die Graureiher auch, mit Mäusen Vorlieb nehmen.
Mit der nächsten Warmfront könnte wieder ein größerer Schwung Störche zurückkommen. Von den rheinland-pfälzischen Senderstörchen hat sich noch keiner nach Norden aufgemacht. Aus anderen Projekten gibt es schon Beobachtungen, wo der Norden Spaniens in Richtung Südfrankreich verlassen wurde (Louis, Zozu und Libi).
Auch in diesem Jahr sollen noch einmal pfälzer Störche besendert werden. Dazu werden die sechs Rückläufer von den gestorbenen Störchen Alexa, Borni III, Hannes II, Hedwig, Peter und SÜWE III wieder verwendet.
„Falls Pauls Sender noch zu reparieren ist, kommt auch er zum Einsatz. In Guinea sucht Herr Condé in den nächsten Tagen nach Tungdils Sender. Dr. Fiedler hat in dieses westafrikanische Land Kontakte.
Aufgrund der großzügigen Spenden und unter Verwendung der Restmittel aus dem nun schon über dreijährigen Besenderungsprojekt werden nochmals neun Sender angeschafft.
Da das Max-Planck-Institut, Radolfzell, die Handy-Gebühren der Bornheimer Senderstörche in den letzten drei Jahren übernommen hatte, blieb doch ein erkleckliches Sümmchen für die Neuanschaffung übrig“, so die Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums, Christiane Hilsendegen.
Wer sich noch am diesjährigen und eventuell letzten Besenderungsprojekt der Aktion PfalzStorch beteiligen möchte, kann seinen Beitrag auf das Konto bei der VR Bank Südpfalz eG, IBAN: DE96 5486 2500 0002 7256 49, mit dem Stichwort Besenderung und der Angabe seiner vollständigen Adresse sowie eines Namensvorschlages für „seinen“ Senderstorch überweisen.
So werden am Samstag, 16. Juni mindestens 15 Störche besendert, vielleicht auch mehr. (red)

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